Lead UX - The UX Leadership Circle

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00:00:53: Agilität, gutes Stichwort!

00:00:54: Du hast schon ein paar Mal agiles Arbeiten angesprochen und du hast ja auch einen Kapitel im Buch in dem es darum geht was jetzt auch paradoxien sind die sich in einem agilen Arbeitsumfeld ergeben.

00:01:12: Kannst du vielleicht darüber noch mal ein bisschen was sagen warum du überhaupt jetzt dieses Kapitel über Agiles Arbeit mit ins Buch reingenommen hast.

00:01:21: Auch über die Frameworks, die damit verbunden sind und so weiter.

00:01:28: Also eigentlich ist es auch ein Riesenthema weil... ...es so komplex geworden ist welche verschiedenen Frameworks wie in welchen Unternehmen?

00:01:38: Warum...?

00:01:40: eingeführt werden.

00:01:41: Also angefangen hatte ich in der Ausbildung mit der Frage, wie kriegen wir denn UX in so ein Scrum Framework rein?

00:01:48: Weil Scrum einfach weit verbreitet ist und jetzt auch über die letzten Jahre ganz gut funktioniert hat.

00:01:55: Und da bin ich ja nicht alleine mit meinen Ideen, dann gab es viele andere, die sich auch überlegt haben, wie bekommen wir das denn hin?

00:02:02: an welchen Stellen können wir UX integrieren?

00:02:05: Wie schaffen wir eine Discovery vor, ne Weg also nur das Rahmen... Das ist das Delivery Framework vor dem Wasser, weil es in die Städte im Scrumm guide auf zwei Sätzen der PO überlegt sich was man braucht.

00:02:16: Ja aber wie kommen wir dahin?

00:02:18: Da sind wir mit der Discovery total gut unterwegs und ob das jetzt eine UX-Discovery ist oder ein Service Design oder Journey Mapping oder irgendeine andere Spannende Research Mode oder Design Thinking ist mir total egal wie wir das nennen.

00:02:34: Hauptsache Wir gucken an Was im Markt daraus noch alles passiert?

00:02:40: Welche Anforderungen gibt und was auch der Wettbewerb möglicherweise für Lösungen hat, die erstaunlicherweise viele Unternehmen oft gar nicht mitbekommt.

00:02:51: Und dann ist ja eine Zeit... Also die Ausbildung läuft jetzt fünf Jahre, da ist viel passiert.

00:03:01: Ich hab immer wieder auch festgestellt, dass zum Beispiel das sogenannte Spotify-Modell mir gerade in den Konzernen begegnet.

00:03:08: Dass wir dann so Tribes haben und Chapters und alles ganz toll organisiert ist?

00:03:14: Und ich habe gedacht naja was irgendwie... Also ich krieg dann einfach in der Praxis mit!

00:03:19: Das funktioniert oft nicht Und das hängt dann oft damit zusammen, dass diese Begriffe – ich nenn's glaube ich im Buch Begriffsgeraterie einfach Sachverhalten übergestult werden, damit es auf der Vorderbühne nach außen oder auch im Reporting in die oberen Ebenen sich so anhört als ob man Agil ist.

00:03:43: Das heißt, dem Moment wo wir diese agilen Vokabeln benutzen klingt es erst mal zeitgemäß.

00:03:52: Und was eigentlich dahinter steht, nämlich das ist also dieses Spotify-Modell war einmal einen Vortrag auf einer Konferenz, so ein paar Kollegen erzählt haben, so machen wir das gerade und die eigentliche Idee dahinter war dass man gucken wie wir in kleinen verschiedenen interdisziplinären Rollen schneller Entscheidungen treffen.

00:04:19: Wie müssen wir uns als Unternehmen eigentlich permanent in Frage stellen?

00:04:22: Das mag aber kein Unternehmen, weil Unternehmen sind daraus ausgerichtet stabil zusammen.

00:04:29: Und dann zu gucken an welchen Stellen können wir denn jetzt einen Konsens finden und an welcher Stelle müssen mit diesen Spannungsfeldern einfach leben und wie können wir damit umgehen?

00:04:40: das fand ich super spannend.

00:04:42: und das Spotify-Modell habe ich sehr ausführlich ... recherchiert und auch für mich noch mal klargezogen.

00:04:51: Und heute, ich war jetzt vor Kurzem auf der ... ... Product Owner Days und habe dann einen Vortrag gehalten, ... ... hab mir so ein bisschen in die Runde gefragt wie ist denn die Agilität?

00:05:01: Die Agilisierung gerade bei euch... ... auf dem Prüfstand oder läuft alles super!

00:05:08: Wir sehen ja schon viele Anzeichen das nach dem Back ins, zurück ins Office, back to the office Nach der Pandemie, jetzt ist auch bei den Führungsmodellen wieder ein Stück zurückgeht hinzu.

00:05:21: Nee wir wollen nicht agil sein!

00:05:24: Wir machen jetzt wieder Ansagen was zu tun ist... Was aus meiner Sicht mit zwei Sachen zu tun hat.

00:05:32: Da diese klassischen agilen Frameworks haben keine Discovery gemacht also die Vorteile von brauchen wir das richtige Produkt und sind wir wirklich sicher dass das im Markt angenommen wird?

00:05:43: Haben viele geskippt Agila Wasserfall und da sind wir eben schon dran vorbeigekommen.

00:05:51: Stakeholder Management, Stake holder Analyse.

00:05:54: viele Führungskräfte sind auch einfach so angespannt im Tunnel überlastet dass sie zu ihrem eigenen Wohlergehen Sicherheitshandelungen vornehmen.

00:06:07: Und dazu gehört eben auch wieder Ansagen zu machen Agilität zurückzurollen weil es hat ja auch nicht so schnell viel gebracht, aber wenn man es nur zwei Jahre versucht dann reicht das halt nicht.

00:06:22: Also die Geduld in Unternehmen ist da ein bisschen rückläufig und genau das brauchen wir.

00:06:27: aber Wenn wir uns an den Markt anpassen wollen, brauchen wir neue schnellere Entscheidungsmethoden oder Moden.

00:06:38: Das ist, glaube ich, eine riesen Herausforderung da draußen.

00:06:44: Weil da kommt alles zusammen das menschliche.

00:06:46: Ich brauche, wie ich als Entscheinerin brauche.

00:06:49: Selber Sicherheit und Klarheit!

00:06:52: Und beruhige mich wenn ich alle zurück ins Büro hole was natürlich auch sozialpolitisch und logisch durchaus Vorteile hat... ...und wir machen aber jetzt dieses AG nicht mehr weil es hat ja nicht funktioniert.

00:07:04: Statt zu fragen was müssen wir tun damit wir näher am Markt sein?

00:07:11: große Mischung an Themen, die da zusammenkommen.

00:07:14: Du setzt deine Kritik hauptsächlich das im Prinzip letzten Endes Basswirt Bingo hauptzlich betrieben wurde also das Begriff übernommen wurden ohne zu verstehen was eigentlich dahinter steckt vielleicht auch ein Karko-Kult also irgendwas halt nachgeahmt wird ohne wirklich zu verstehen, was dahintersteckt und sich die Strukturen nicht geändert haben.

00:07:35: oder hast du eine Kritik Also an dem Spotify-Modell per se.

00:07:43: Also, glaubt Cargocool trifft es ganz gut aber in einem liebevollen Sinn.

00:07:49: also wir haben ja nicht nur jetzt sowas wie das Spotify-modell oder Scrum oder Safety oder oder oder und dann haben wir ganz viele von diesen Frameworks die einfach sehr viel versprechen.

00:08:06: Also es ist so, wenn man sich das als Produktdesign vorstellt.

00:08:10: Dann ist das... Wenn man das einführt erstmal die Lösung für alle Probleme im Management und dieses Momentum aufzunehmen und zu sagen wir machen jetzt was damit wir im Unternehmen mal das eine oder andere größere oder kleinere Problem lösen.

00:08:26: Das ist durchaus ein wichtiges Element im Organisationsdesign, damit man quasi einen Grund hat etwas zu verändern.

00:08:36: Also nur weil ich begriffspiraterie betreibe heißt es nicht dass sich als Unternehmerin was falsch mache und dann kann ja sehr gut sein das ich unter dem Deckmantel der Agilität in meinem Unternehmen etwas löse oder anstoße unter normalen Umständen gar nicht finanziert bekommen würde.

00:09:03: Also so Continuous Improvement, Verbesserung der Teamkommunikation, Fokus von Mitarbeitenden auf weniger Projekte also so Standardsachen dafür bekomme ich vielleicht erst mal keinen Auftrag kein Mandat, kein Geld.

00:09:20: da bin ich aber sage wir führen neues Framework ein und damit wird es erstmalig wieder möglich dass Menschen nur an eine Sache arbeiten dürfen statt siebenzwanzig Meetings am Tag zu haben, dann kann das sehr sinnvoll sein.

00:09:34: Wenn es aber alle die das Selfie-Bimmelbild kennen so ein Kargokult ist wo ich einfach alle Sachen reinschmeiße damit sich jeder wiederfindet Dann kann nicht erwarten dass das wirklich meine Probleme löst.

00:09:49: und Das ist eine Mischung aus.

00:09:52: Mir geht's nicht darum zu sagen was das beste Framework ist sondern mir gehts darum das denken und die analytische Fähigkeit zu schulen, was diese verschiedenen frameworks an Lösungsoptionen mitbringen.

00:10:08: Also nur wenn safety das Problem löst, was ist dann das Problem dahinter?

00:10:13: Und diese Frage wird oft nicht gestellt.

00:10:16: Ein anderer Punkt der mir noch so durch den Kopf geht also im Prinzip lässt sich ja viel vom Workload... der da ist und gleichzeitig von Projekten einfach auch dadurch nehmen, dass ich sogenanntes Frontloading betreibe.

00:10:30: Also sprich nicht die Probleme löse wenn sie hinten auftauchen sondern am Anfang die Ressourcen rein stecken.

00:10:36: und so hast du dann noch ein paar Tipps wie man seine Stakeholder davon überzeugt?

00:10:41: Ich meine das Predigen war ja auch schon Jahrzehnte kann man gerade zu sagen.

00:10:46: Ja steckt die ressourcen am Anfang rein anstatt hinterher die ganze Zeit irgendwelche Feuerlösch-Aktionen machen zu müssen.

00:10:53: Welches Framework hilft uns bei dieser Argumentation?

00:11:01: Super wichtiger Punkt, was wir predigen.

00:11:04: In vielen Unternehmen haben wir Effizienz als das Lieblingswort wo der ein oder andere Manager das vielleicht auf seinem Oberarm tätowiert hat.

00:11:14: und diese Effizience also wie würden wir schneller?

00:11:18: wird häufig ohne die... Effektivität gedacht.

00:11:22: Also wie schaffen wir es, die Aufgabe bestmöglich zu lösen?

00:11:25: und allein dieses mini framework von usability?

00:11:28: Wie schaffen wir nicht nur effizienz sondern auch effektivitet?

00:11:32: Das kann schon mal in die richtige richtung führen.

00:11:35: dann können wir noch sagen okay wir kriegen was den das unter dem strich Nachhaltiger ist im Sinne von zufriedener.

00:11:43: So dass wäre ja schon einmal.

00:11:45: gleichzeitig haben wir.

00:11:49: Die Frage ist ja auch, wie kriegen wir das hin?

00:11:53: Da bin ich sehr schnell beim Stackholder Management und der Stackholder Analyse.

00:11:58: Was sind die persönlichen Motive?

00:12:01: was sind die Aufgaben?

00:12:03: was von den Pain Points für die Leute, die darüber entscheiden können?

00:12:08: Und wer im Unternehmen hat denn auch den Schmerz damit dass sie es hinten ausbaden?

00:12:13: also klassischerweise das ganze Thema Customer Service, weil da landen die Probleme.

00:12:20: Die vorne verursacht werden und damit findet man meistens sehr viele Verbündete, die sehr viel mehr wissen als wenn man die fragt, müssen sie meistens mehr als vielleicht das Produkt managem selbst?

00:12:34: Eigentlich sollten die regelmäßig im Austausch stehen, das wäre schon mal ganz gut.

00:12:39: Und dann darüber auch Business Cases zu rechnen sind wieder die Kennzahlen.

00:12:46: Wie können wir daraus Szenarien rechnen, um damit auch in die Management-Sprache zu kommen?

00:12:51: Also wenn wir das vorne richtig machen kann man auch wunderbar visualisieren.

00:12:56: Ich habe im Buch glaube ich auch nicht weiß da ist eine Grafik drin, die in der Praxis ganz gut funktioniert und dann kann man mit der KI kleine Tools bauen wo man Sachen und Zahlen eingebt.

00:13:08: Wenn wir ABC tun was hat das hinten raus für entsprechende Business Effekte?

00:13:15: Und dazu gehört auch das ganze Thema Engpassmanagement.

00:13:19: Also ich sehe es in der Praxis häufig, dass man dann Journey um Journey um journey macht statt da anzufangen wo wir ein Engpass haben sprich ein Business Problem und von da aus dann zu gucken okay wenn wir das jetzt machen hier anders machen Ein Beispiel Projekt machen, ob das jetzt ein U-Boot oder ein Leuchtturm ist.

00:13:40: Das hängt immer vom Kontext ab.

00:13:42: Aber es braucht den Proof auf Konzept.

00:13:45: Es braucht den Beweis.

00:13:47: Guck mal!

00:13:48: Wenn wir's anders machen dann sind wir schneller und besser.

00:13:52: Und da sind vielleicht wieder beim Hören manche Leute müsste sehen und ihre Leben damit sie es glauben.

00:13:59: Das haben wir doch schon immer so gemacht.

00:14:02: Ich würde noch mal ganz gerne kurz auf die Kennzahlen kommen, weil ein Argument oder eine Frage, die in dem Zusammenhang oft aufkommt ist ja woher kriege ich die Zahlen überhaupt.

00:14:11: Und ich erinnere mich noch, ich war bei der Buchvorstellung von Don Norman, die von der German UPA in Düsseldorf organisiert wurde und da kam das Thema auch auf wie komme ich eigentlich zu Kennzahlen?

00:14:23: Und dann hat er schlicht untergreifen gesagt Ja denkt es euch aus!

00:14:27: Grüßness-Developer machen letzten Endes auch nichts anderes.

00:14:29: Es sind erstmal nur Annahmen

00:14:32: Ja, und wetten.

00:14:33: Also durfte ja mal ein paar Jahre in der Beratung arbeiten... ...und eines der ersten Sätze die ich in meinen ersten Wochen gelernt habe ist Strambahaut.

00:14:43: wird das halt bewiesen!

00:14:44: So da guckt sich dann ein bisschen groß aber um mich herum klassische Berater Männer und haben überhaupt nicht verstanden warum ich jetzt Zweifel hätte dass ich dann nicht einfach stark auftrete und sage so ich rechne auch hier als die Szenarien vor Und bis hin zu klassischen Fragen, die ich in meiner Praxis auch erlebt habe.

00:15:05: Was kostet als Metapher?

00:15:07: Eine Palette UX und was bringt man das hinten?

00:15:12: Das ist ja nicht dass die Leute das nicht wollen sondern es ist meine Aufgabe, die Stackholder und der Entscheiderin an die Hand zu nehmen und zu sagen pass mal auf.

00:15:21: Ich übersetzt dir das und ich bringe dir Möglichkeiten für dein Business, die du heute noch nicht siehst.

00:15:28: Und da sind eine Sprache Dass sie nicht denken, du bist irgendwo aus der Räucherschleppchen-Ecke oder willst nur alles schön clicky-bunty machen.

00:15:37: Sondern willst auch als Businesspartnerin oder strategische Entscheiderin ernst genommen werden.

00:15:45: dafür brauche ich eine andere Sprache

00:15:48: und das muss halt auch nachvollziehbar sein.

00:15:51: also wenn man sich wiederum in die Rolle von Entscheidern hineinfassetzt haben irgendwie eine Million Entscheidungen auf dem Tisch in kurzer Zeit, wenn ich dann her sehr wissenschaftlich daherkomme.

00:16:05: Das ist halt oft einfach auch überkomplex.

00:16:08: Ja, da kämpfe ich persönlich bis heute mit weil ich habe so viel zu erzählen.

00:16:13: oder gerade wenn ich mit Research Teams arbeite... Da ist ja dieser ganze Research mit all diesen spannenden Details und den verschiedenen ABC Varianten und man möchte es ja so gerne genau Erklären.

00:16:28: Ja, was interessiert keinen?

00:16:30: Also ich erinnere mich an einen Moment wo mal ein Entwickler mit dem ich zusammengearbeitet habe meinte Ich bin mit dem Design fertig.

00:16:38: Ich hatte die Elite Rolle und wollte jetzt drüber gucken und er zeigt mir seinen Code Und der hat gedacht, ich kann den Code reviewen.

00:16:49: Konnte ich aber nicht.

00:16:51: Also für ihn war das so selbstverständlich und genauso ist es für uns selbst verständlich wenn wir die verschiedenen Design Varianten zeigen.

00:17:00: Ich sag mal, bevor wir diese tollen Prototyping Tools hatten die wir heute haben.

00:17:07: Wir hatten so Wireframes wo die meisten Kunden den Wireframe gesehen haben völlig überfordert als sie gar nicht wussten was es ist und was das macht.

00:17:17: mit dem Wissen was ich heute habe würde ich da ganz anders rangehen.

00:17:23: ja genau wir sind jetzt im Prinzip schon Bei dem Thema, wie man es halt schafft, UX-Erkenntnisse in Entscheidungen um zu übersetzen.

00:17:35: Die für das Management nachvollziehbar sind.

00:17:37: und Zusammenarbeit hast du auch schon angesprochen, das Stakeholdermanagement untergleichen.

00:17:43: Wir hatten vorhin auch das Thema SC los während die vielleicht früher einen Sinn hatten.

00:17:51: Das ist aber auch nach wie vor in großen Unternehmen oft ein Problem dass wir immer noch so Silos haben, die vielleicht auch für eine gewisse Stabilität sorgt haben.

00:18:02: Aber jetzt wollen wir halt gleichzeitig stabil und innovativ sein.

00:18:07: Wie kriegen wir da die Silos aufgebrochen?

00:18:09: Und du hast das Beispiel genannt mehr mit dem Customer Service reden.

00:18:15: Hast du in deinem Buch ein paar gute Tipps wie man das hinkriegen?

00:18:21: Also die erste Frage ist warum gibt es diese Silos und welche Vorteile sind das?

00:18:27: Und da ist eine Menge.

00:18:29: Wir haben klare Verantwortlichkeiten, wir können die Komplexität in den Griff bekommen.

00:18:35: es gibt eine klare Hierarchie Es gibt Kennzahlen.

00:18:41: In dem Moment wo wir uns die Spannungsfelder im Unternehmen angucken indem wir bei den Problemen starten können wir anders darauf gucken und dann merken wir auch sehr schnell wo es Widerstände gibt.

00:18:54: Also dieses klassische wollen die Silos aufbrechen wird nicht funktionieren, weil das ist der Teil der Stabilität so wie du es ja gerade auch schon gesagt hast.

00:19:04: Und das erstmal einzusehen und zu sagen Nein wir wollen die Silos nicht aufbrechnen aber wir müssen uns überlegen wie wir die Probleme des Unternehmens zukünftig anders lösen.

00:19:16: dann bin ich eine Freundin von das sowohl als auch.

00:19:19: lass mal die Silo's die Dinge tun, die für die Wertschöpfung heute wichtig sind und richtig sind.

00:19:24: Und gleichzeitig gucken wo ist dann unser Wettbewerb besser?

00:19:28: oder wie können wir mit verschiedenen Methodenbaukasten ganz gut unterwegs?

00:19:35: Wie können wir da mal was anderes ausprobieren?

00:19:37: Gibt mir ein Business Problem!

00:19:40: Lass uns das in einem geschützten Raum mal anders angehen als wäre haben wir schon immer so gemacht tun, indem wir einfach das irgendjemandem geben oder rausgeben.

00:19:51: Wenn man ein Projekt raus gibt dann schaltet es oft daran an dem Moment wo's wieder rein in die Linie soll, dann springt ganz viel zurück in dass dies vorher war und oft noch erlebt bei International Reloaders.

00:20:06: Und wirklich zu gucken, an welcher Stelle haben wir einen echten Schmerz?

00:20:10: Oder im Buch schreibe ich, wo brennt ihr Hütte?

00:20:13: am meisten gucken, wie kriegen wir Business und User oder Customer needs an der Stelle anders betrachtet.

00:20:21: Und wie können wir damit Dinge tun?

00:20:25: Dann geht es darum diese Erkenntnisse immer wieder ins Unternehmen zu kommunizieren, transparent zu machen auch das ein oder andere natürlich im Rahmen der Möglichkeiten Zeit Budget Qualität so messen und dann einfach zu gucken sowas Was heißt das jetzt konkret für dieses Unternehmen?

00:20:47: Wie kriegen wir das

00:20:47: hin?".

00:20:49: Und die größte Herausforderung, ich brauche ja Menschen, die mir mitzuarbeiten.

00:20:54: Ich kann es ja nicht alleine machen.

00:20:56: Es bringt auch nichts in eine Abteilung des Machtens und dann ich braue interdisziplinär besetzt vielleicht sogar die besten Leute.

00:21:04: Die gibt natürlich keinen Silo gerne her weil das für die natürlich auch ganz zentrale Performer sind oder einfach unentbehrlich sind.

00:21:17: und dann brauchen wir noch Zeit.

00:21:21: Ich erlebe das häufig, dass dann so Arbeitsgruppen gebildet werden wenn man auch den Zuspruch bekommen kann.

00:21:28: Wir machen hier mal ein Leuchtturm oder Hubotprojekt unter dem Radar Dann brauchen die Leute Zeit und da sind wir wieder bei der agilen Arbeitsweise.

00:21:39: Wir brauchen Fokus, damit wir was geschafft bekommen, damit für diese komplexen, diese krass komplexe neuen Probleme lösen.

00:21:47: Ja!

00:21:47: Und dann werden Leute über Nacht bestimmt von ihrer Führungskraft so durch.

00:21:51: ist noch eine Arbeitsgruppe oder macht sie jetzt auch noch mit?

00:21:55: Da kannst du natürlich nichts erreichen.

00:21:57: und diesen, diese Fokuszeit zu bekommen dass man sich Losgelöst von seiner Linienarbeit, weil für eine Weile woanders einschließen darf.

00:22:08: Mit dem Wissen des Unternehmens was diese Leute ja oft haben die brauche ich.

00:22:14: Sonst bin ich vielleicht zu weit von der Wertschöpfung des Unternehems oder von den Systemeigenen Regeln weg.

00:22:20: das ist einer der größten Herausforderungen.

00:22:23: Weil wir haben eher... Das hatten wir eben schon in Additive Bias und wir packen die Leuten noch etwas obendrauf und dann funktioniert es nicht.

00:22:30: also so ein Innovation Lab eine Stunde die Woche.

00:22:37: Ja, ja absolut.

00:22:39: aber der interessante Punkt ist wenn ich dahin gucke wo es Unternehmen brennt das sind ja im Prinzip dann die Leute dabei im Firefighting Modus halt dafür zu sorgen dass die Hürde nicht abbrennt.

00:22:51: also wie kriege ich die Zeit hin?

00:22:57: Also ohne dass die Hütte abrennt oder vielleicht ist es ja dann auch okay, das die Hüte abbrennt.

00:23:02: Aber ich meine wenn ich gerade am Feuer löschen bin genauer dann erst mal ein Fokus halt im Überlebensmodus.

00:23:08: da habe ich dann wenig kognitive Ressourcen um ja weiß was ich eine neue Strategie zu überlegen.

00:23:14: Ja also ich sag mal es gibt nicht die eine richtige Antwort darauf.

00:23:19: in dem Moment wo ich im Firefighting Modus bin bekomme ich plötzlich die Leute, die freigestellt sind.

00:23:25: Die Mittel, die es braucht, damit die Hütte nicht abbrennt und idealerweise Führungskräfte, die's schaffen so ein Team auch zu führen oder die Mischung mit externen zusammen.

00:23:39: Also in dem Moment wo die Hütte brennt muss ich mich nicht mehr zwingend an die Organisations- oder Systemeigenen Regeln halten wie An der Linie an Arbeit jeden Tag tun muss.

00:23:52: Das heißt, dann haben wir häufig einen Momentum.

00:23:56: Idealerweise schaffen wir das vorher intern rauszufinden und zu verkaufen im Sinne von dass wir den Auftrag kriegen bevor es wirklich heiß wird und nicht den Freialöscher in der Hand habe.

00:24:09: Wie kriege ich das hin?

00:24:11: Dafür sind wir im UX-Bereich diejenigen, die idealerweise das Öhrchen am Markt haben und auch es Leute gibt.

00:24:21: Die gucken an welchen Stellen haben wir denn Neudeutsch Opportunities?

00:24:25: Und wie können wir das denn rausfinden?

00:24:29: Wie kriege ich ein Mandat dafür bevor es so stört ist?

00:24:33: Da sind wir wieder eben bei der Antwort, die wir schon hatten Welche Leute im Unternehmen haben ein Interesse daran oder wo gibt es wirklich Wertschöpfungsprobleme und wie können wir den helfen das in den Griff zu bekommen.

00:24:47: Sonst ist es oft so spät dass also völlig recht und wir haben ja das eine oder andere Unternehmen, die letzten jahren auch gesehen dies nicht mehr gibt.

00:25:01: Kommt vielleicht Jetzt zum Kapitel sechs, dass er deine Starterkit ist um noch so auch noch ganz pragmatische Tipps zu geben.

00:25:14: Also durch mir im Podcast ja jetzt auch immerhin anliegen das wir halt den Zuhörerinnen und Zuhören was mit an die Hand geben was sie auch gerne mal am Montag wenn sie wieder ins Büro kommen direkt ausprobieren können.

00:25:25: und du hast ja im Prinzip extra genauso Kapitel mit ganz pragmatischen Themen, dass als Starter Kind gedacht ist.

00:25:32: was war es also da die Idee hinter diesem Kapitel?

00:25:36: Also die Idee in diesem Kapiteln war nachdem ich all dieser Frameworks mir angeguckt habe und ein Teil davon ist ja buch gelandet.

00:25:44: Ein Teil davon einfach eine Analyse für mich super interessant gewesen.

00:25:49: Was braucht es eigentlich jenseits von den Frameworks?

00:25:56: Viele von diesem Framework sind einfach auch das, was wir eben schon hatten.

00:26:00: Eine Entlastung fürs Management.

00:26:02: Wir holen uns jetzt den Trend ins Haus, den alle machen und holen noch Externe, die uns das implementieren und wir schulen alle und dann sind wir safe!

00:26:14: Und dann habe ich mir so überlegt, was ist wirklich so die Essenz jenseits der Mode?

00:26:19: Also was ist das Rezept jenseit des Rezeptes?

00:26:24: Ich habe mir zwischendurch gedacht, es wäre viel klüger gewesen wenn ich so ein fancy Modell gebaut hätte und dann am besten noch eine Akademie dahinter damit man die Schulungen durchbrucht, die dann auch nur ein Jahr gültig sind.

00:26:37: Also es gibt ja so schöne Frameworks im Markt wo vor allen Dingen die Leute verdienen, die die Werkzeuge herstellen.

00:26:47: So ein bisschen wie beim Goldrausch.

00:26:49: Die Leute die die Schippen verkauft haben, haben am meisten verdient.

00:26:53: Und dann hab ich gesagt, nee.

00:26:55: Ich bin ja Joexlerin und ich mag meine Community.

00:26:59: Ich mach's brech.

00:27:00: all das, was ich jetzt beschrieben habe noch mal ganz pragmatisch unter.

00:27:04: Und so ein bisschen von dem, was sich jetzt schon erzählt hat, findet sich da drin.

00:27:08: Also es gibt einmal das Viva-Frame.

00:27:12: Da bin ich nicht drum herumgekommen.

00:27:13: Das Kind brauchte einen Namen also... Was ist das Problem?

00:27:16: Was wir lösen wollen?

00:27:18: Was ist die Wertschöpfung?

00:27:20: Was ist das Potenzial für Nutzer und Unternehmen?

00:27:25: Und da gibt es dann meistens den Anknüpfungspunkt an die Unternehmestrategie, wenn es eine gibt.

00:27:30: Und die Werte und die Ziele um dann zu sagen so wir wollen bitte mal in diese Richtung gehen.

00:27:38: Das Wichtige dabei ist dass wir losgehen und wissen in welche Richtung.

00:27:43: Wenn wir dafür den Auftrag bekommen, dann fangen wir mit unseren Methoden die Insights zu generieren also Erkenntnisse für das Management aufzubereiten und zu überlegen, an welchen kritischen Stellen können wir denn mit möglichst finnig Aufwandstellen was draus finden.

00:27:58: Und jetzt würde ich es noch ergänzen wollen und sagen okay wie können wir da auch KI mit nutzen so dass es sinnvoll ist, dass es auch im Rahmen der Möglichkeiten auch valide ist und vor allen Dingen an dieser Stelle auch mit Hypothesen zu arbeiten.

00:28:15: Das ist ja bis heute in vielen Unternehmen schwierig Mal zu sagen, naja wir wissen es nicht genau aber lass mal gucken.

00:28:23: Wir gehen davon aus dass geht ja alle mit.

00:28:25: oder habt ihr eine andere Idee damit man da schon viele Missverständnisse rausholt?

00:28:30: und dann geht's einfach in die Validierung also das nächste V für validation um zu überlegen wie kriegen wird jetzt greifbar?

00:28:41: Wie können wir das tatsächlich auch mit den Zielgruppen verproben?

00:28:46: Welche Erfolge haben wir?

00:28:48: Wie viel Zeit brauchen wir auch, wie viel geben wir uns und vor allen Dingen dann das da am Ende für die Action.

00:28:53: Also du hast es eben schon angesprochen Wir im UX-Bereich sind oft zuwissenschaftlich Und haben ganz viele Detailideen klar zu sagen, wie setzen wir das jetzt um Ohne dass wir gleich alle Silos aufbrechen müssen sondern wie kriegen wir das Schritt für Schritt in den Alltag?

00:29:15: schnelle Reaktionen, wie können wir wirklich rausfinden?

00:29:18: Ob das was bringt so dass die Leute auch eine positive Experience haben.

00:29:24: In der Zusammenarbeit mit der Veränderung ohne dass es eine zusätzliche Last wird.

00:29:29: Und zu dem Start-up gibt's dann noch ein paar Checklisten und so die Grundsatzfragen und da kann man eigentlich... Nein nicht eigentlich!

00:29:38: Da kann man sich einen Thema nehmen und damit mal anfangen, ohne dass man gleich ein Riesentraining machen muss sondern dass es so einfach gehalten, das man damit anfangen kann und es gibt verschiedene Skalierungstufen.

00:29:54: Also das waren wir in Anliegen, dass man da wirklich klein mit anfangen können.

00:29:58: Es gibt immer noch um an Folge XXIII an Zückknüpfen sehr viele Unternehmen daraus, die noch nie was von UX-Reifegrad Modellen gehört haben und sagen auch Wir sind noch in dem Bereich der Produktoptimierung.

00:30:14: aber Ach, das geht nicht ohne Discovery.

00:30:16: Das ist ja blöd und da kann man damit schon ansetzen.

00:30:22: Ja also ich bin auch ein großer Freund von dann is better than perfect.

00:30:26: Also kleine Schritte und das heißt die findet man in deinem Starter Kit.

00:30:32: Und kann sich dann auch mal ein paar Checklisten nehmen und einfach loslegen und zeigen was wo man ansetzen kann ohne direkt am ganz großen Rad drehen wollen praktisch?

00:30:45: Ja und ohne in Konkurrenz zur der aktuellen Management.

00:30:50: Mode zu stehen, also in dem Moment wo jetzt jemand irgendetwas einführt sei es von der Unternehmensverratung des übernächste Framework sei es irgendwas mit Agil Also egal was das gerade für eine Richtung gibt Was wir in den letzten Jahren häufig gesehen haben dass das aus Gramm und UX sich gegenüberstanden.

00:31:12: Und wir stehen ja dann gerne dahinter und sagen, aber wir wollen Nutzer menschzentriert arbeiten ohne diesen Wert dahinter zu vermitteln.

00:31:24: Mit dem Start-up-Hit kann man so ein bisschen undercover einfach gucken was braucht es denn?

00:31:29: Welches Egg Holder brauche ich denn?

00:31:31: mit wem muss ich denn reden?

00:31:32: welche Fragen muss ich stellen und das als Ergänzung zu denen nehmen was da ist ohne dass man direkt in einen So ein Widerstand kommt, das war mein Anliegen.

00:31:45: Das hören ja jetzt auch einige zu die vielleicht in Unternehmen unterwegs sind, die noch keinen hohen Reifegrad haben.

00:31:53: Ob sie es wissen oder nicht ist einmal dahingestellt aber die jetzt vielleicht gerade so am Anfang sind und damit beschäftigt sind überhaupt erstmal menschzentriertes Arbeiten im Unternehmen überhaupt erst mal zu platzieren also die jetzt nicht in der luxuriösen Situation sind, dass sie von dem fast höchsten zum ganz höchstem Reifegrad kommen wollen.

00:32:17: Sondern ihr am unteren Ende der Leiter sag ich mal.

00:32:22: Hast du da auch ein paar Themen aus deinem Starterkit?

00:32:26: Oder was würdest du jetzt den UX-Menschen raten, die in so einem Umfeld unterwegs sind?

00:32:32: Wie kriege ich überhaupt erst mal einen Bewusstsein für ja die Bedeutung von nutzerzentrierter Entwicklung?

00:32:41: Das finde ich eine sehr schwierige Frage, weil wir mit der Aufmerksamkeit gerade in vielen Unternehmen schon um KI-Buhlen oder die ist einfach da.

00:32:54: Also vielleicht unterscheiden wir mal Unternehmen, die KI als Zukunftsthema erkannt haben und die sagen oh mein Gott!

00:33:02: Ich habe gerade so viele andere Dinge zu tun, gehen mir damit erstmal weg.

00:33:06: Was will ich nicht werten?

00:33:07: Aber so in dem Moment wo es jetzt plötzlich Budgets gibt für die KI-Anführung, würde ich mich da dran hängen.

00:33:16: Also sowieso einer meiner Grundsatzaussagen auch in dem Buch zu sagen wir fangen immer mit dem an was schon da ist und gucken dass es zu den mentalen Modellen passt und zur Strategie.

00:33:30: und wenn mir ja jetzt sowieso schon dabei sind das KI-Tools am Start sind oder die Leute dafür auch befähigt werden, dass sie damit arbeiten dürfen.

00:33:41: Dann kann man das direkt noch als anders nehmen, indem man zum Beispiel den Leuten zeigt wie man denn Mensch zentriert und mit UX-Methoden das transformieren kann.

00:33:52: Und auch da sehe ich immer ganz unterschiedliche Kontexte.

00:33:55: Das ist das Schöne bei der Haufenakademie.

00:33:57: Da habe ich immer einen guten Schnitt von Unternehmen unterschiedlichster Größe und Reifegrad zusammenkommen.

00:34:04: Es gibt Unternehmen, wo die Leute alles haben was sie brauchen um innovativ damit Sachen auszuprobieren und auch die verschiedenen LMMs miteinander vergleichen dürfen.

00:34:16: und es gibt welche die dürfen vielleicht einen privaten Zugang an denen aber offiziell dürfen sie den gar nicht benutzen.

00:34:24: Und dann gibt es Unternehmen, die Raum geben.

00:34:28: Damit man das ausprobieren kann.

00:34:29: und es gibt Unternehmen, wo sie sagen, nee ihr müsst das einfach nebenbei machen.

00:34:33: Guess what?

00:34:34: Funktioniert nicht!

00:34:36: Weil wenn ich nicht weiß was das denn kann.

00:34:40: Stell dir vor du sitzt am Lagerfeuer und übermorgen gibt's da jemand Strom- und elektrische Geräte.

00:34:46: Was auch noch nicht so direkt...was mache ich jetzt damit?

00:34:51: Je nachdem wo ich da unterwegs bin, mit den, bleiben wir mal bei den Sprachmodellen und dem was auch über Vibe-Coding so möglich ist kann ich viele von meinen UX-Methoden mit der KI so cool kombinieren dass sich auch mit wenig Aufwand sehr viel schneller Dinge zeigen können die dann auch kreifbar sind.

00:35:17: Und wenn wir weder das eine noch das andere haben also den Zugang zur KI noch irgendwelche Budgets dafür, dann sind wir da wo wir beim Viva-Modell eben vorbeigekommen sind.

00:35:31: Wo gibt es in der Firma ein Wertschöpfungsproblem?

00:35:34: Und wer hat Interesse daran?

00:35:37: und warum ist das Problem in der Vergangenheit noch nicht gelöst worden?

00:35:41: Dann ist es wirklich Hausaufgaben machen, Stakeholderanalyse und zu gucken wer hat interesse daran dieses Problems zu lösen und wer auch nicht!

00:35:54: Das ist eigentlich nichts anderes als Anforderungsmanagement, die wir das im Design auch machen.

00:35:59: Eine oder andere jetzt denkt so Zag-Polter, Politik nicht so mein Thema.

00:36:06: Was funktioniert?

00:36:09: Ja, Politik, das ist immer so ein bisschen negativ behaftet aber letzten Endes geht es ja nur darum zu gucken okay wen können wir als UX Professionals dabei unterstützen sein eigenes Problem quasi zu lösen also genau indem wir halt dann Die jenige person unterstützen ihre eigenen ziele zu erreichen und halt unseren betonten bauchasten darin bieten.

00:36:35: Ein bisschen überbande

00:36:40: cool.

00:36:41: wir haben ja wirklich sehr intensiv über viele grundlegende themen diskutiert aber auch sehr praxis angewendet gesprochen.

00:36:51: was ich auch immer wie gesagt sehr wichtig finde.

00:36:52: gibt es jetzt Themen, Wo du schon weißt, okay das wirst du vielleicht in Zukunft dir mal ein bisschen genauer angucken.

00:36:59: Hast du vielleicht noch weiteres Buch in Arbeit?

00:37:03: Oder was bewirrt dich ... Was ist so der Ausblick in die Zukunft bei dir selber als nächstes beschäftigen wird?

00:37:11: Ja nicht dassso genau wüsste.

00:37:13: also ich habe so viele spannende Themen die mich beschäftigen.

00:37:16: Also es sind zwei große gerade tatsächlich.

00:37:20: Das eine ist KI und Empathie, also Empathies als Design Thema.

00:37:26: Und gleichzeitig was macht das mit Führungskräften?

00:37:30: Also da sind wir so mitten in der Kombination von diesen drei Räumen die ich ja lieber eben genauer beleuchtet haben.

00:37:37: Was ist der Erlebnisraum Mensch, was ist der Business Raum?

00:37:40: und was macht es mit der Organisation?

00:37:45: Wie können wir Führungskräfte dabei unterstützen Sowohl die digitalen, also KI-Produkte zu verstehen als auch ihre Aufgabe als Führungskraft.

00:37:56: Also in dem Moment wo wir intensiv KI nutzen geben wir schnell unser kritisches Denken ab weil wir kriegen so viel schneller tolle Ergebnisse von der KI das auch so gestaltet ist dass vielleicht das kritische Denken wegfällt.

00:38:13: was heißt es für mich als Fährungskraft?

00:38:16: Und damit für die Organisation.

00:38:18: Das treibt mich ziemlich um und ich bin auch noch mit Kollegen dabei, die mir jetzt auch beim Buch schreiben, auch als Testleser zur Seite gestanden haben aus dem Bereich der Organisationsentwicklung und auch aus dem Coaching nochmal mehr Methoden zusammenzubringen also die wir eigentlich in den verschiedenen Bereichen und Arbeitsrollen haben, dann haben wir festgestellt dass wir doch sehr viel Gemeinsamkeiten haben.

00:38:49: Und da entwickelt ich mit ganz tollen anderen Leuten noch zusammen ein... Ja es ist kein Framework aber das ist ein Modell mit dem wir auch diese verschiedenen Herausforderungen in der Organisationsentwicklung bei Transformation nochmal anbieten können ohne dass wir jetzt sagen Das ist das nächste heiße Ding bei diesem Framework.

00:39:17: Und es macht wahnsinnig Spaß, da auch von erfahrenen Organisationsentwicklern zu lernen und zu gucken wie man die Dinge da ein bisschen hacken kann.

00:39:29: Aber auf jeden Fall immer menschzentriert zu gucken Neuropsychologie, Neurobiologie, Soziologie – was ist eigentlich gesetzt?

00:39:39: Also was muss ich wirklich an Grundlagen wissen über den Mensch haben, das so schnell nicht outdated wird.

00:39:46: Wie sagt man es?

00:39:47: Was nicht altmodisch wird weil solange wir mit Menschen zusammenarbeiten ist dieses Wissen einfach zeitlos und unbezahlbar.

00:39:58: Wenn ich alles neben meinen Projektschulungen noch mache, dann hat mein Tag auf jeden Fall zu wenig Stunden.

00:40:06: Ja, spannende Ausblicke.

00:40:08: Ich musste gerade so ein bisschen ganz an den Anfang unseres Gesprächs denken als du berichtet hast von den ersten Ausbildungen die du im UX-Bereich gemacht hast.

00:40:18: damals hieß es auch unter anderem noch Softwareergonomie und genau die ergonomischen Grundlagen menschlichen Informationsverarbeitung dergleichen.

00:40:26: das ist halt... im Prinzip zeitlos und genau.

00:40:29: wir müssen uns auch immer wieder darüber bewusst sein, dass wir eigentlich mit sehr archaischen Wahrnehmungsmodellen teilweise auch unterwegs sind.

00:40:39: Deswegen ja auch das Empathiethema auf jeden Fall auch sehr spannend.

00:40:46: Da bin ich dann Auch gespannt was unsere nächste podcast folge.

00:40:51: Zum thema

00:40:53: machen wir doch über dich und automotiv

00:40:55: genau, genau.

00:40:57: Ja korrekt ja.

00:41:00: und also wer nochmal jetzt in ein aktuelles buch reinlesen will darf das natürlich gern käuflich erwerben.

00:41:05: aber wir haben natürlich auch hier die möglichkeit dass es ein buch zu gewinnen gibt.

00:41:12: je nachdem wann ihr diese episode hört habt ja vielleicht glück noch an dieser verlosung teilzunehmen.

00:41:18: also wir werden aufliegt in natürlich bisschen was über die podcast folge berichten und wenn er dann unseren beitrag teilt weiter leitet liked oder was auch immer nehmt ihr automatisch einer buchverlosung.

00:41:32: Und ja danke katja schon mal in der stelle das dann Der oder die glückliche Gewinnerin in den Genuss kommt ein Buch zugeschickt zu bekommen.

00:41:45: Wunderbar, dann hast du noch irgendwie einen letzten heißen Tipp also besonders auch für diejenigen die vielleicht gerade zu überlegen okay ich bin an der Schwelle in eine Liedershiprolle zu gehen.

00:41:58: soll ich das wirklich machen oder nicht?

00:42:01: Ich wurde vielleicht gefragt traue ich mir das zu?

00:42:04: ist es wirklich gut?

00:42:05: und so weiter?

00:42:06: Das frage ich auch immer ganz gerne meine erfahrenen Gästinnen und Gäste.

00:42:13: Was würdest du vielleicht einem Jüngeren, ich jetzt empfehlen im Rückblick?

00:42:17: Das ist eine große Frage für so ne Abschlussfrage.

00:42:25: So grundsätzlich wenn wir bei dem Empathiethema sind dann würde ich meinem jüngeren Ich auf jeden Fall noch mehr Mut mitgeben Dinge zu tun.

00:42:38: Also ich glaube, ich habe relativ früh immer schon meine Komfortzone verlassen.

00:42:44: Das ist aber nicht jedermanns Sache und gerade weil wir in so aufregenden Zeiten sind wo wir mit unserem Hören und diesen ganzen Nachrichten einen dauerhaften Alarm zustands sind wird es umso schwieriger auf dieser Komfortzone rauszulassen weil dann brauche ich noch mehr Energie.

00:43:02: Und das aber zu tun Das ist eine ganz klare Empfehlung, weil es wird sich wahnsinnig viel ändern und sich damit auseinanderzusetzen.

00:43:12: Und kleine Schritte so wie du es ja eben auch gesagt hast zu machen halt ich für absolut notwendig dann mit die Erfahrungen auch bekommen an denen nicht wachsen kann.

00:43:24: in diesem Kontext halte ich jetzt für sehr wichtig gut für sich selbst zu sorgen.

00:43:29: also ich habe hier die es nicht sehen können.

00:43:35: Ich habe so eine kleine rote Gießkanne, das ist die Ressourcengießkanner, die ich im Coaching immer in die Kamera halte um den Menschen eine Visualisierung mitzugeben wie viel Wasser habe ich denn persönlich und wie groß ist der Garten, den ich damit wässern kann?

00:43:55: Weil die extra sind häufig sehr wertorientiert und wollen einen wahnsinnig großen Garten pflegen und hegen und ausbauen ohne dass sie dafür die notwendigen Mittel haben oder geschweige denn eigene Kraft.

00:44:10: Und sich da wirklich Sachen rauszupicken und zu fokussieren fällt schwer, ist aber aus meiner Sicht auch leider aus meiner Erfahrung das was erfolgreich macht.

00:44:22: Dazu gehört dann eben auch die Selbstempathie.

00:44:26: Wir haben glaube ich alle gerade FOMO, dass wir nicht diesen KI Trend jeden Tag mitbekommen Und wieder das nächste Update ausprobieren, da würde ich euch auch sehr gerne ermutigen jeden Tag eine Viertelstunde irgendwas mit einem Sprachmodell zu machen oder mal ein bisschen mit dem Vibecoding anzufangen damit diese Berührungsängste weggehen und damit man auf neue Ideen kommen.

00:44:55: Da ziehe ich sehr gerne einen Kollegen der gesagt hat Zuversicht ist eine Entscheidung Und wenn wir uns dazu auch an einen guten Zustand halten, dann klappt es auch mit der Führung.

00:45:11: Wenn man das möchte und auch das darf man ausprobieren.

00:45:13: Also nicht jeder ist in dieser Führungsrolle richtig oder fühlt sich da wohl gerade.

00:45:21: UX-Führungskräfte sind sehr lange erst mal so eine Sandfish Position nur wenn man Druck von beiden Seiten bekommt.

00:45:27: Das darf man Ausprobieren und wenn man sich anders entscheidet, ist es kein Downgrading sondern Eine Erfahrung, die wir basierend auf guten Geschichten gemacht haben.

00:45:40: Also um die Gartmetapher aufzugreifen wenn du glücklich werden möchtest werde gärtner aber pass auf dass dein Garten nicht so groß ist

00:45:48: Wenn du was ernten willst.

00:45:51: Ja stimmt Okay, perfekt.

00:45:55: Ja wunderbar!

00:45:56: Dann also vielen Dank für deine tiefgehenden Einblicke auf UX-CX und Organisationsentwicklung vor allem.

00:46:04: Also darüber haben wir uns ja im Wesentlichen eigentlich auch unterhalten Und vielen Dank, dass du heute noch über mir zu Gast warst.

00:46:12: Wir wünschen natürlich allen die an der Buchverlose teilnehmen viel Glück und wir werden dann den oder die glückliche Gewinnerin Gewinner auflegt innen Kontaktieren.

00:46:24: Ihr dürft euch natürlich auch gerne mit uns verknüpfen, Kontaktdaten sind wie immer in den Show-Notes und dann würde ich sagen vielen Dank fürs Zuhören!

00:46:36: Und bis zum nächsten Mal bei Litux The User Experience Leadership Circle.

00:46:41: Vielen Dank dass du heute mit dabei warst Katja.

00:46:44: Danke das ich dabei sein durfte.

00:46:46: Und vielen dank an alle die uns zugehört haben.

00:46:48: Bis zum nächsten mal tschüss Tschüss!