Lead UX - The UX Leadership Circle

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00:00:03: Lead UX – The User Experience Leadership Circle.

00:00:15: Hosted by Dr.

00:00:17: Thomas

00:00:17: Führinger-Kund.

00:00:18: Dieses Denken im System hat auch sehr viel mit Experience zu tun, weil ich kann nicht nur unten verlangen dass sich die Produkte optimiere wenn ich keine Prozesse dafür habe oder das nicht in der Strategie verankert ist die nachher die Mittel verteilt.

00:00:43: Die Transformations- Herausforderungen in den Unternehmen würden wahrscheinlich eher mehr als weniger und dann brauchst gute Moderatorinnen und Moderatoren die auch schaffen diese Menschen an die Hand zu nehmen Transformations-Experience zu gestalten, weil das ist immer noch etwas, wo es oft ranschaltet.

00:01:04: Dieser Podcast wird gesponsert von Horizon's Twenty-Twenty-Six – The User Experience Leadership Intensive Inspire Lead Innovate.

00:01:15: Bei Horizons widmen wir uns der Entwicklung von Führungskräften im Bereich User Experience Design durch transformative Retreats und Coachingprogramme.

00:01:26: Erweitere mit unseren Methoden und Werkzeugen gezielt deinen Einflussbereich, um in deiner Rolle zu wachsen.

00:01:33: Und einen positiven Einfluß auf dein Team, dein Unternehmen und deinen beruflichen Erfolg auszuüben.

00:01:41: Informiere dich auf www.horizons.community über unsere Module und schaue nach passenden Terminen & Locations.

00:01:50: Die Plätze sind bewusst begrenzt, um eine vertrauliche Atmosphäre und einen Safe Space für den offenen und praxisnahen Austausch mit anderen Führungskräften zu ermöglichen.

00:02:02: Also buche dein Ticket noch heute!

00:02:15: Heute ist Katja Busch bei mir zu Gast.

00:02:17: Katja schon zum zweiten Mal bei mir im Podcast, was mich sehr freut und wir knüpfen heute an die Episode zu den UX Reife gerade an über die wir uns schon mal ein bisschen länger unterhalten haben.

00:02:28: Wer das nochmal nachhören will, das ist Episode Dreiundzwanzig.

00:02:32: Und der Anlass dass wir uns heute noch einmal unterhalten ist eben Die Buchvorstellung von Katja hat überhaupt ihr neues Buch und die Inhalte davon.

00:02:41: Experience Management als Future Skill Und darüber unterhalten wir uns heute, warum zum Beispiel UX und CX zusammengehören oder auch nicht.

00:02:51: Business Value von Experience Management usw.

00:02:55: Genau schön Katja dass du heut nochmal bei mir im Podcast zu Gast wirst!

00:02:59: Ja hallo Thomas ich freue mich sehr das sich heute noch mal dabei sein kann und dass wir auch ein bisschen Zeit haben weiterzudenken weil du hast gerade gesagt Oktober vierundzwanzig.

00:03:11: seitdem ist sehr viel passiert in der Welt Auch im UX-Bereich, auch im CX Bereich Stichwort KI und Co.

00:03:19: Und da bin ich gespannt was wir heute zusammen

00:03:22: besprechen!

00:03:23: Auf jeden Fall also vor die Zuhörerinnen und Zuhöhrer, die die Folge dreiundzwanzig ausnahusweise noch nicht gehört haben kannst du nochmal ganz kurz vielleicht zu deinem persönlichen Weg auch etwas sagen der ja eigentlich in einer sehr analogen Welt angefangen hat richtig?

00:03:38: Ja das stimmt.

00:03:39: ich habe in einer Zeit der analogen Fotografie begonnen, mein Hobby zum Beruf zu machen.

00:03:46: Und dann hatte ich einen Photoshop-Moment, wo mein Kollege – also ich habe in einer Werbeagentur gelernt – gesagt hat, bring mir mal das Negativ!

00:03:55: Ich scann das ein aus der heutigen Sicht.

00:03:58: Na ja gar kein Ding, ne?

00:03:59: Wo überhaupt hast du negativen... Aber das war für mich damals so'n Schock und da saßen wir und haben mit Photoshop zwei Null glaube ich.

00:04:07: Das passt doch auf jedes Ketten dieses Bild bearbeitet.

00:04:10: und da dachte ich, äh... Ich glaube das wird alles ändern.

00:04:14: Und dann habe ich mein

00:04:17: gespartes

00:04:18: Geld in einen ersten Computer gesteckt und habe studiert statt weiter zu fotografieren.

00:04:23: Dann kam auch schon dieses Multimedia um die Ecke.

00:04:26: Außerdem hat es mich nicht mehr losgelassen.

00:04:29: an mir klebt die Digitalisierung.

00:04:32: Na sie klebt nicht nur, ich glaub mittlerweile bin ich durch und digitalisiert und versuche das mit meinen Kundinnen und Teilnehmern meiner Seminare in die Praxis umzusetzen.

00:04:43: Das heißt, ich bin heute Coach, Konsultantrainerin, Spickerin seit neuestem auch Autorin Und in der Zeit dazwischen habe ich verschiedene UX-Rollen selbst durchlebt also angefangen klassisch noch.

00:04:56: als Konzepterin, Projektmanagerin, User Researcherin Content Strategist war ich sehr früh, das hat aber noch keiner verstanden.

00:05:04: Deswegen wurde ich dann Informationsarchitektin und die meisten rollen tatsächlich in der Praxis selbst durchlebt außer User-Interface-Design weil dafür hatte ich ja die Fotografie und die Aesthetik.

00:05:19: Das hat mir auch dazu geführt dass ich UX immer aus einem größeren Kontext vertrachtet habe als nur ein Anführungszeichen.

00:05:31: Ja, und UX Management war ja auch ein wichtiges Thema von dir schon sehr früh.

00:05:36: Da war es, hattest du eine Vorreiterrolle?

00:05:39: Das war im Prinzip der Auslöser damals für unser UX-Reifegrad Gespräch.

00:05:46: Haben uns darüber unterhalten inwieweit Reifegradmodelle helfen oder nicht Unternehmern voranzubringen dem UX Bereich.

00:05:57: Was war jetzt für dich so in der Nachschau aus den Stationen, die du durchlaufen hast?

00:06:01: So der wichtigste Lerngewinne.

00:06:04: Also ich weiß gar nicht ob es der wichtige ist aber so mehrere kann ich mal nennen.

00:06:13: Ich glaube somit das Wichtigste ist tatsächlich das Unternehmen als Organisation und als System zu betrachten.

00:06:19: also obwohl ich ganz viel Systemtheorie im Studium hatte habe ich sehr lange gebraucht um das auf meine eigene Praxis zu transformieren oder zu transferieren.

00:06:30: Und darüber nachzudenken, was kann ich in meiner Rolle tun und was muss ich an den Rahmenbedingungen ändern?

00:06:37: Und wer kann mir dabei helfen?

00:06:39: Also die Frage, welche Möglichkeiten habe ich überhaupt gerade in den Traditionsunternehmen mal eben bessere Produkte zu bauen und wie das alles zusammenspielt inklusive dieses Thema macht.

00:06:55: Also da habe ich auch sehr lange gebraucht, bis ich verstanden hab das es nicht nur um die besseren Produkte geht oder die beste Experience sondern dass es immer eine Hinterbühne in Unternehmen gibt wo andere Dinge entschieden werden als das vielleicht auf der Vorderbühnen aussieht.

00:07:14: Da habe ich sehr lange für gebrauch und Das ist auch so ein bisschen der Kernpunkt von meinem Buch, weil ich möchte natürlich gerne all dieses Wissen teilen.

00:07:23: Damit andere auch die Abkürzung nehmen können wo ich umwege gegangen bin.

00:07:30: Wir haben ja schon ein bisschen über UX-UI gesprochen.

00:07:32: Ich glaube das ist für mich auch noch ein ganz wichtiger Punkt dass wir weiterhin darüber nachdenken, dass wir UX und UI nicht in diese Doppelrolle stecken, denn in dem Moment sind wir sehr schnell visuellen Roller.

00:07:49: Ich glaube, alle die hier zuhören nicken jetzt mit dem Kopf weil wir können es eigentlich nicht mehr hören und gleichzeitig benutzen ist die Leute jeden Tag da draußen.

00:07:59: Und das sind vielleicht so zwei drei Aspekte, die in nicht so vielen Büchern stehen.

00:08:07: Du richtest dich ja als auch bewusst an Entscheider und diejenigen, die im Unternehmen halt Veränderung verantreiben wollen.

00:08:14: Also warum hast du dich jetzt entschieden abgesehen von den Seminaren?

00:08:17: Und Vorträgen, die du machst jetzt auch dein Wissen in der Buchform zur Verfügung zu stellen?

00:08:24: Das hat mehrere Gründe.

00:08:26: tatsächlich also das einfachste ist gewesen ich habe bei die UX Management Ausbildung vor fünf Jahren gestartet Und Innovationen passieren immer aus einem User-Need.

00:08:38: Ich fand es super spannend zu sehen, welche Workaround sich die Teilnehmenden des Seminars gebaut haben, damit sie sich den Content unterwegs anhören können oder auch ausdrucken können.

00:08:50: Also das ist ein Content oder ein Learning Management System, wo wir gedacht haben, wir machen was Schönes interaktives mit Content und vielen kleinen Einheiten und es darf Spaß machen!

00:09:00: Was ist es?

00:09:01: Die Leute möchten gerne auf dem Sofa was lesen.

00:09:05: Und wenn die schon zehn, zwölf Stunden vom Monitor gesessen haben weil ja Wixler und CXL sehr engagierte Personen meistens sind dann hätten sie gern auch mal Papier.

00:09:15: Dann hat es noch eine Weile gedauert bis haufe Verlag und die haufer Akademie sich einigen konnten.

00:09:22: normalerweise macht man das Buch zum Seminar oder das Seminar zum Buch.

00:09:29: Das hat dann noch eine Weile gedauert.

00:09:32: Dann hab ich gedacht, die schreibt nur mal eben das Buch als Content aus der Fortbildung heraus und es ist ein bisschen eskaliert weil in den Schluss zu fast einem Buch zu schreiben muss man wollen.

00:09:46: Und dann habe ich endlich auch ganz viele Bücher von meinem Stapel noch gelesen.

00:09:50: Vielleicht habt ihr alle so einen Staple von Büchern zur Hause, den ihr einmal gekauft habt und wo ihr denkt, das Buch würde ich gerne mal lesen.

00:09:59: Und dann habe ich mir die Zeit genommen, so die Strippen noch mal zu ziehen.

00:10:02: Die ich in meinem Kopf schon hatte und einfach auch dem der Szene der Community neuen Content jenseits von diesem klassischen US Tech Unternehmen Vorbildern Frameworks anzubieten weil ich glaube das viel von dem was wir so einfach übersetzen nicht funktioniert und ich weiß inzwischen auch warum nicht.

00:10:27: Das schauen wir uns dann noch einmal im Detail auf jeden Fall genauer an.

00:10:31: Also, wird das Buch praktisch ein Begleitbuch zu deinem Kurs oder ist es eigentlich ein darüber hinausgehendes Lohnwerk?

00:10:39: Ja,

00:10:40: ich würde sagen jetzt... also die Teilnehmenden, die jetzt den Kurs machen momentan laufen drei haben das bekommen das natürlich alle aber Es ist ich sage mal so ein Drittel ist jetzt die Ausbildung und zwei Drittel sind neu.

00:10:55: Definitiv mehr als nur ein Begleitbuch zum Kurs.

00:10:59: Auch ein bisschen länger gedauert, als ich eigentlich dachte aber es hat man sich viel Spaß gemacht das zu durchdenken und wie du gesagt hast auch aus den verschiedenen Zielgruppen Perspektiven zu denken weil das hatten wir ja auch im letzten Podcast.

00:11:13: was war's?

00:11:14: Volge dreiundsechzig.

00:11:16: Dreiundzwanzig?

00:11:16: Dreiunzechzig kommt noch irgendwann vielleicht.

00:11:19: Achso Entschuldigung!

00:11:20: Ich habe es mir aufgeschrieben also Dreiandzwanziger... Weil einer meiner Schwerpunkte liegt ja auch darin, Ux Business Lish zu übersetzen.

00:11:32: Also das ganze Thema Stack Hole Management hatten wir glaube ich in der Folge neunzehntig auch schon und genauso war es mir wichtig dass wir auch Ansatzpunkte im Buch haben damit wir oder die lesenden Ideen haben wie ihre Zielgruppe Denken, also die Veränderer.

00:11:51: Die entscheidenden Personen im Unternehmen und ich habe natürlich user-zentriert auch Testleserinnen aus diesen Zielgruppen gehabt und war selber erstaunt was sie mir an Feedback gegeben haben.

00:12:08: Und wie bei jedem Produktdesign ist es dann einfach der Moment der Wahrheit.

00:12:12: Man denkt okay das muss sich wohl noch mal ändern.

00:12:17: Wir haben uns vorhin über den Übergang von Analog zu digital unterhalten, überhaupt im Medienbereich.

00:12:25: Und wir haben auch wieder so eine Zeitenwende Richtung KI und so weiter.

00:12:29: hoher Wettbewerbsdruck entsteht dadurch.

00:12:32: Warum ist jetzt aus deiner Sicht die Kompetenzen, die du in dem Buch beschreibst?

00:12:37: Also UX- und CX-Kompetencen aus deines Sicht halt die Zukunftskills... ... die uns jetzt voranbringen als UX-Professionals?

00:12:47: Ja, da sind wir auch wieder so ein bisschen... ... bei der Frage was ist eigentlich UX.

00:12:53: Und ich sag mal du bist ja auch schon länger dabei,... ... das was wir damals angefangen haben, haben wir einfach schon... ... noch sehr viel über Ergonomie gesprochen und Engineering.

00:13:08: Das ist dann über die... was aufkommen, der ganzen tollen Tools und der verschiedenen Rollen.

00:13:15: Und den Schwerpunkt ins Produktdesign.

00:13:17: und so ist das ein bisschen verloren gegangen weil man konnte schneller Sachen greifbar und schön machen.

00:13:24: Und letztendlich ist aber das was dahinter liegt für mich etwas was in der Zukunft wichtiger wird.

00:13:32: Weil unser Hirn nach wie vor eher noch im Steinzeitmodus als im KI-Modus.

00:13:39: So was heißt das?

00:13:40: Also auf der einen Seite ist die Art und Weise, wie wir Content Interaktion Erfahrungen machen, Rezipieren etwas, was in Gehirn mehr oder weniger abspult ohne dass wir da sehr großen Einfluss drauf nehmen können.

00:13:58: Du bist ja im Automotive-Vereich, also nur im Automotivvereich.

00:14:02: Ich konnte früher sehen an der Ampel, welches Fabrikat was ist und heute muss ich wirklich gucken gibt es irgendwo ein Label?

00:14:10: Lassen das jetzt für eine Marke!

00:14:13: Und woran liegt das?

00:14:16: die Produktionswerkzeuge für Industrieprodukte sind so standardisiert heute dass die Produkte, die daraus porzellen relativ austauschbar sind.

00:14:29: Also, zumindest auf einem hohen Level und dann geht es noch über den Preis aber auch unter den verschiedenen Preisrubriken gibt's wahnsinnig viel Wettbewerb.

00:14:39: So jetzt kommt die KI um die Ecke und diese Industrialisierung, die wir mit Industrieprodukten auf der haptischen Ebene hatten wird ja das nach meiner Probe wenn man uns das angucken wie es heute schon läuft Es wird sehr austauscht war.

00:14:56: Das heißt, in dem Moment wo wir einfach Standards die mit den DKIs gefüttert wurde auch als Standard wieder raus zu kommen sind wir relativ schnell dass die Produkte an sich also was die Usability angeht das die Seitenaufbau angeht vielleicht auch bald was die Sprachinterfaces angehen und das was dahinter liegt.

00:15:22: Das wird relativ schnell austauschbar aber die Experience wird genau wie bei den herbstischen Produkten das sein, wo der Mensch entscheidet.

00:15:30: will ich noch mal gute Exkubiens oder auch Gott das Willen.

00:15:34: Bitte never ever!

00:15:36: Das bleibt so und das heißt wir müssen uns sehr genau überlegen Wie funktioniert das Gehirn?

00:15:42: Wie funktioniert menschliches Verhalten?

00:15:46: Und deswegen gibt es in dem Buch einen Kapitel wo ich nochmal ein richtigen Diebdive da rein mache.

00:15:52: das bin nicht mehr ziemlich sicher dass das bleibt.

00:15:56: Das ist so der eine Future Skill, das was wir eigentlich menschlich immer schon konnten.

00:16:03: Wie funktioniert Wahrnehmung und wie funktioniert Verhaltensteuerung?

00:16:07: Und ich will es nicht werten!

00:16:09: Also wir diskutieren häufig mit Joe Extra gerade jetzt im KI-Kontext.

00:16:13: Ist es jetzt Manipulation oder Nicht?

00:16:16: Alles ist Manipulation wenn wir eine wirtschaftliche Absicht haben und gute Produkte auf den Markt bringen wollen für die es auch einen Markt gibt.

00:16:25: Da sind wir ja schon bei der Betriebswirtschaft.

00:16:28: Also das was mein Mantra ist, Talk Business wie schaffen wir es damit alle die im Produktdesign unterwegs sind diesen Markt mitzudenken?

00:16:42: Wie können wir unseren Stakeholder davon überzeugen dass das auch eine gute Marge gibt oder überhaupt Gewinne abwirft und eine ganz gute Idee ist sich damit im Markt zu positionieren.

00:16:55: Und welche Kennzahlen wir mitbringen, das ist definitiv etwas wo wir vermutlich ähnlich in der Zukunft argumentieren wenn wir davon ausgehen dass das Wirtschaftssystem so grundsätzlich bleibt.

00:17:10: Das was ich eben hatte als du mich gefragt hast wie da was denn zu meiner ... meiner größten Learnings, was mich da hingebracht haben.

00:17:19: Noch mal mehr in Systemen zu denken.

00:17:21: Also ich sag mal ... ... Systemtheorie und alle Artverwaltenden... ... Management-Moden und Ansätze sind auch in den letzten Jahren noch einmal ... ... auch im Unternehmensberatungsbereich stärker geworden.

00:17:35: Und dieses Denken ins System als gesamtes Konglomerat aus verschiedenen ... ... sehr komplexen Rahmenbedingungen hat auch sehr viel mit Experience zu tun, weil ich kann nicht nur unten verlangen dass sich die Produkte optimiere wenn ich keine Prozesse dafür habe oder das nicht in der Strategie verankert ist die nachher die Mittel verteilt.

00:17:57: Ja und dann haben wir vielleicht so eine Schnittmenge das UXCX Journey Management.

00:18:03: also an welchen Stellen müssen wir besser sein als der Wettbewerb?

00:18:08: In dem Moment wo wir in diesem Wirtschaftssystem bleiben haben wir Die entsprechenden Skills und damit das funktioniert brauchen wir natürlich, dass das ja extra so grundsätzlich immer schon im Koffer hatten.

00:18:23: Kritisches Denkvermögen kreativität mehrere Sprachen sprechen Menschen zusammenbringen Perspektiven Wechsel Da bin ich auch ziemlich überzeugt Dass diese Dinge bleiben weil die Transformationserrausforderungen in den Unternehmen würden wahrscheinlich eher mehr als weniger.

00:18:42: Und dann brauchst du gute Moderatorinnen und Moderatoren, die auch schaffen diese Menschen an die Hand zu nehmen und eine gute Transformations-Experience so gestalten müssen, dass es immer noch etwas russhaft dran

00:18:57: schaltet.".

00:18:58: Als kleines Dankeschön für eure großartige Unterstützung dieses Podcasts haben wir eine Überraschung für alle Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:19:07: Wir starten ein exklusives Gewinnspiel nur für euch, unsere LidioX Community!

00:19:14: Ihr seid neugierig geworden?

00:19:16: Alle Details zum Gewinntspiel was es gibt und wie ihr teilnehmen könnt findet ihr direkt in den Show Notes zu dieser Folge.

00:19:23: viel Glück an alle die Teil nehmen.

00:19:25: Und jetzt machen wir direkt weiter mit unserem heutigen Thema.

00:19:29: Da sind unglaublich viele Punkte drin, auf die ich gerne eingehen würde aber vielleicht nur nochmal kurz ob ich so richtig verstanden habe.

00:19:37: also du siehst praktisch die Rolle von UX Professionals zukünftig mehrso in der Betreuung von Change Management Prozessen als und weniger in der Rolle von denen die irgendwelche Artefakte produzieren für die Produktentwicklung verwendet werden.

00:19:57: Ich würde es tatsächlich verkürzt sehen, also ich habe mal einen Vortrag darüber gehalten, welche drei großen Arbeitsbereiche ich für UXCX in der Zukunft sehe und das hört sich jetzt vielleicht so an weil ich mich selber eher in diesem Change Bereich sehe.

00:20:17: Also ich fange nochmal beim Produkt an denn Ich finde es gerade wahnsinnig spannend, wenn wir als Empathie-Expertinnen und Experten darüber nachdenken wie wir KIs beeinflussen bauen schaffen die auf der einen Seite nicht zu manipulativ sind.

00:20:37: Also ich weiß nicht wie es euch da draußen geht mir geht dieses Devote um den Finger wickeln ziemlich oft in den Gecks und man muss ja Maßnahmen treffen damit man da irgendwie klar kommt weil... Nein, es ist nicht alles super was ich da reinkippe.

00:20:52: Also wie gehe ich mit Empathie und der Gestaltung um?

00:20:57: Und was brauchen wir für Architekturen damit für zukünftig digitale Produkte bauen wo wir heute noch gar nicht wissen wie die aussehen?

00:21:08: also sind wir eher wieder ja ich sag mal so bei dem klassischen Informationsarchitekten was wir ja früher mehr offen gemacht haben.

00:21:19: Und da noch mal, da werden aus meiner Sicht neue Berufsfelder entstehen die diese hoch komplexen analytischen und menschlichen Fähigkeiten in der Kombination mit Technologie zusammenlegen.

00:21:33: Weil klar es gibt gerade ganz viele Versprechen.

00:21:38: ja wir brauchen nur noch letztendlich ein Produkt ohne der kann dann alles.

00:21:41: aber wenn dieser Produkt oder nicht weiß was er prompten soll Oder einfach die Standardisierung dahinter so automatisiert abläuft dann kommt auch nur wieder dieser Standard raus.

00:21:52: Also ich bin sehr gespannt welche Produktfelder, Berufsfelder es gibt.

00:21:58: also diese operative Produktrolle sehe ich weiterhin aber anders als heute also komplexer und dann haben wir in der Mitte so diese eher Transformations Journey Management Experience Management Rollen die Die Menschen an die Hand nimmt und gleichzeitig auch beraten kann.

00:22:20: also diese Moderationsrolle, die Beratungsrolle ich nenne es manchmal auch Power Behind the Throne.

00:22:26: Also die Leute die hinter den Leuten stehen, die eine große Freude daran haben macht auszuüben das ganze zu managen Und da haben nicht alle UXler Bock zu, das weiß ich jetzt einfach aus der Erfahrung.

00:22:42: So erste Reihe und gib ihm ist nicht für alle Charakteren der Traumjob.

00:22:47: Das kann ich total gut verstehen.

00:22:49: Aber diese hohe Expertise die wir brauchen... ...und diesen Perspektivenwechsel also Moderatorinnen und Moderatoren waren ja schon immer in unserem UX-Reich.

00:23:01: Das wird bleiben.

00:23:02: Da fällt auch viel von unserer heutigen Exidershiprolle mit rein.

00:23:07: Und dann ist noch so ein bisschen, ich habe das glaube ich im Vortrag die Expeditionsleitung genannt.

00:23:13: zu wo geht es denn hin?

00:23:15: Wie können wir denn tatsächlich überlegen was machen wir jetzt mit diesen technologischen Möglichkeiten?

00:23:22: also auch da denke ich wir haben jetzt überall KI mit drin.

00:23:26: Das ist so ein bissel wie früher.

00:23:28: Wir müssen ins Internet ja warum egal Da jetzt wirklich zu gucken was das können wir dafür sinnvolles machen welche ungelöste Probleme.

00:23:37: Können wir da mit lösen, dass gibt auch noch mal neue Berufsfelder braucht aber auch wieder den Mut völlig auf der grünen Wiese ohne Geidens sich hinzusetzen und zu experimentieren ist auch ein bisschen eine Charakterfrage aber auch sehr spannend.

00:23:56: Genau, der zweite Punkt auf den ich gerne noch eingehen würde also die Analogie zur Autoindustrie.

00:24:02: Dass von außen alles gleich aussieht es stimmt auf jeden Fall ein Stück weit.

00:24:06: aber das Interessante ist ja da Die Transformation auch zu dem was unter der Haube stattfindet.

00:24:12: und unter der haube haben wir heutzutage oft Elektromotor Aber wir haben halt auch sehr viele Screens sehr viel Software Und da findet dann die Also die Herausarbeitung der einzelnen Markenpräferenzen aus Stadt und das ist gerade in der Automobilindustrie halt auch wahnsinnig interessant zurzeit.

00:24:30: Das genau die Kompetenz, die du beschrieben hast auch die gesamte Customer Journey abzubilden und auch homogen abzubilgen marken identisch wird auch da unglaublich viel wichtiger.

00:24:44: Da bist du der absolute Experte und hast Insights, also da können wir wahrscheinlich eine eigene Podcast raus machen.

00:24:50: Vielleicht mache ich mal einen in deinem Podcast mit dir, wo du über dieses Thema sprichst?

00:24:53: Ja, können

00:24:54: wir gerne machen.

00:24:56: Rollentausch!

00:24:58: Aber es ist definitiv ein interessanter Punkt, sich verschiedene Industrien auch anzugucken und zu schauen was passiert eigentlich in anderen Industrien und davon für sich selber etwas herauszuziehen und Trends abzuleiten.

00:25:15: Naja,

00:25:15: auch zu gucken wie sich Trend im Sinne von Moden verändern.

00:25:20: also jetzt hatten wir so viele ... ja ... Zeitanheiten warst du besser aber wir hatten plötzlich ganz viel Touch im Auto wo dieses Erfordernis ich kann mich auf die Straße konzentrieren gar nicht mehr so einfach war.

00:25:34: Und jetzt geht es wieder hin mehr zum haptischen und mehr zum Erforderness.

00:25:39: Ich kann mich mit dem Straßenverkehr konzentrierend.

00:25:41: zwischendurch Gab's viele tolle Ideen um die Marke besser zu positionieren bis hinzu so lebensgefährdenden autoelement wie dass mein tue griff nicht.

00:25:56: Haptisch ist und dann wenn es vereist ist oder der stromausfeld plötzlich die tun ich mal aufgeht.

00:26:01: also da sind wir dann wieder bei der guten alten usability.

00:26:05: ja absolut absolut interessanter trend also klar tesla war oft vorreiht aber manche sache noch übertrieben Und da sehen wir dann halt jetzt, wie du sagst wieder einen Weg in die andere Richtung.

00:26:17: Aber nur noch ein kurzer Kommentar zu auto, dann gehen wir wieder weg davon!

00:26:22: Auch solche Sachen wie Fahrerassistenzsysteme hin sich zum selbstfahrenden Fahren entwickeln.

00:26:28: das hat ja auch eine sehr wichtige Customer Experience Komponente.

00:26:32: Wie viel will ich überhaupt abgeben?

00:26:34: Wer aus wann verantwortlich für die Fahraufgabe und solche Sachen?

00:26:38: Da spielen die Themen, die du in deinem Buch beschrieben hast alle definitiv auch mit rein.

00:26:44: Und damit ja genau!

00:26:47: Ich möchte trotzdem noch was ergänzen bis hin zu diesen unlösbaren Spannungsfeldern... ...die wir ethisch-moralisch oft gar nicht eindeutig beantworten können.

00:26:57: und dann sind wir wieder.

00:26:58: ich versuche wieder zum Buch zurückzukommen.

00:27:00: Dann haben bei den Punkten was machen wir denn?

00:27:03: Mit all diesem Paradoxien lässt sich halt nicht einfach auflösen, auch wenn wir das so gerne mal nicht mal hacken.

00:27:11: Ja genau Brücke zum Buch schlagen war jetzt auch mein Ziel und zwar du hast ja in deinem Buch verschiedene Erlebnissräume beschrieben und also das Buch ist quasi gekliedert in den Erlebnisräumen Oder überhaupt in drei Räume, also der eine Erlebnisraum ist eben der Mensch.

00:27:33: da haben wir schon ein bisschen was darüber gesprochen wie Informationsarbeitung funktioniert und so weiter.

00:27:37: Aber du hast ja auch das Kaschaus sehr tief auch in neuropsychologische Hintergründe rein.

00:27:42: können wir gleich noch mal ein bisschen drauf eingehen.

00:27:44: Dann der Wertschöpfungsraum.

00:27:46: Business Haste auch schon einmal kurz angesprochen warum der relevant ist und dann eben der Transformationsraum der Organisation.

00:27:56: So vielleicht kannst du noch mal bisschen ausführen, warum jetzt diese Gliederung für dich halt die Struktur im Buch ergeben hat.

00:28:05: Warum nicht das jetzt noch wüsste?

00:28:09: Also für mich war es schon wichtig eine Struktur zu schaffen, die uns hilft den Fokus zu setzen.

00:28:20: also was meine ich damit?

00:28:23: wir sind im UX Bereich auf total überfordert wäre schon zu werden, aber wir haben wahnsinnig viele Themen auf dem Tisch.

00:28:33: Also fragst du fünf Leute was ist UX?

00:28:35: Dann kriegst du siebzehn Meinungen und das ein bisschen zu sortieren hat mir geholfen nochmal den Fokus zu setzen immer wieder mit der Frage auch in der Praxis über was reden wir denn eigentlich?

00:28:49: Das, was ich eben auch meinte mit diesen verschiedenen Rollen bin.

00:28:53: Ich jetzt in der operativen und will nur das Produkt optimieren dann sollte ich wissen welche Fragen gestellt muss und welche Grundlagen im Design wirklich eine Rolle spielen.

00:29:05: inklusive finde ich mich mit der künstlichen Intelligenz beschäftige muss sich jeden Tag ein Stück weit vorbilden damit ich mitrehen kann.

00:29:18: Also der Wertschöpfungsraum, der ist mir so wichtig weil ich immer wieder so mantramäßig erzählt habe.

00:29:24: Welches Wertschöffungsproblem wollen wir lösen?

00:29:28: Wir haben im UX-Bereich dieses you are not the user.

00:29:33: Ich glaube, wenn ich mich an die eine oder andere Konferenz erinnere gibt es wenigstens als Postkarte oder als Aufkleber und das interessiert im Business überhaupt keinen!

00:29:44: Und ich sage dem dann, setzt den immer ganz klar gegen über Talk Business oder BISO-Business.

00:29:49: Damit du aus dieser Opferrolle rauskommst dass du vom Business ignoriert wirst und wir sind jetzt hier nicht unter uns sondern das hören ja auch ganz viele Leute zu die vielleicht einer anderen Meinung sind als ich was völlig in Ordnung ist.

00:30:06: Wir sagen du bist nicht der Nutzer weil wir einfach ein Gegengewicht zu dem klassischen Wahrnehmungsfeld setzen wollen.

00:30:13: Das is ok Wenn ich aber von den Leuten, die die Entscheidung treffen wollen gehört werden muss.

00:30:19: Dann ist an der Stelle für mich dieser Businessraum und die Wertschöpfungsraum so wichtig.

00:30:24: Und da wirklich tief einzutauchen.

00:30:26: das ganz einfach weil wir haben die Tools aus dem Erlebnisraum Mensch und können es einfach intern auf unsere Businessperspektive umkrampeln oder einsetzen indem wir sagen Okay, ich habe meine Stack Holder und die gucke ich mir jetzt an wie Nutzer.

00:30:42: Weil sie sind Nutzende meines Ergebnisses Und früher oder später brauche ich Kennzahlen Denn das traditionelle Business geht nach dem Solistabgleich.

00:30:51: Ich möchte gerne wissen Wie kann ich messen ob wir erfolgreich sind?

00:30:56: So und all das Schöne.

00:31:00: gut Aber wie kriegen wir das Jetzt in die Organisation als Ganzes?

00:31:06: Sondern weil Das war eben so dass ... wo ich ja auch schon über den systemischen Ansatz gekommen bin.

00:31:14: Wir haben in Organisationen meistens irgendwelche ... ... Führungsdealer oder Management-Moden, wie jetzt die Agilisierung in den letzten, weiß nicht zehn Jahren... ... zwanzig je nachdem was man das Unternehmen angefangen hat.

00:31:29: und wir hatten so ein dauerhaftes Spannungsheld.

00:31:32: oder haben wir eigentlich bis heute zwischen Agiles Framework versus Mensch zentrierter Design Prozess, was auch ein agiles Framework ist.

00:31:43: Da habe ich mir überlegt wie kann man das noch mal so abstrahieren dass wir da einen Anpack dran kriegen?

00:31:48: Weil Ich erlebte es oft auch bei meinen Kundinnen und Kunden so Wir wollen jetzt wirklich den Reifegrad erhöhen.

00:31:57: Wir wissen es ist gut so Ja aber das Unternehmen ist gerade mit einer ganz anderen Transformation beschäftigt.

00:32:06: Dieses größte Spannungsfeld, was wir in der Praxis einfach haben ist das zwischen Stabilität.

00:32:12: Ich will mein bestehendes Business weiter aufrechterhalten und ich habe viele Traditionsunternehmen gearbeitet die sehr erfolgreich sind unser erfolgreicheres Unternehmen.

00:32:24: so knüffeliger wird es oft eine Veränderung anzustoßen weil warum?

00:32:27: Das kennen wir ja don't touch the running system und gleichzeitig aber auch die Agilität anzugucken und zu sagen, naja wo?

00:32:35: An welchen Stellen kommen wir denn jetzt zum Ziel.

00:32:39: Das war da mein Anliegen eben diese Spannungsfelder und Paradoxien nochmal aufzumachen damit wir sagen können es geht nicht um A oder B also Stabilität oder Agilisierung sondern es geht darum das ganze als Spannung fällt wahrzunehmen wo es kein richtig und kein falsch gibt.

00:32:57: Und stabilität ist immer schon da Und wir kommen über die Agilisierung oder die Veränderung und sind damit immer erst mal lästig.

00:33:07: Und das als systemischen Ansatz zu verstehen, um zu sagen naja Wir müssen dann einen anderen Blick drauf werfen und nicht mit den alten Methoden versuchen wie wir es früher gemacht haben.

00:33:19: Das gilt leider auch für uns im UX-Bereich.

00:33:23: Deswegen habe ich das nochmal davon separiert Damit wir anders darauf gucken als Ich will aber hinzu Na ja, was können wir mit dem einen und dem anderen?

00:33:32: Wie kriegen wir einen sowohl als auch hin.

00:33:35: Und wie kriegen wir den anderen?

00:33:36: Umgang damit weil nur sie bloß aufrechnen zu wollen ist keine Lösung weil die hatten mal eine gute Idee warum es sich gibt

00:33:47: Du hast das schon angesprochen dass es oft in Unternehmen schwierig ist Veränderungen einzuleiten besonders wenn eigentlich der Business Erfolg da ist.

00:33:55: dann ist es vielleicht klar aber auch Du verknüpftest diesen Lebensraum Mensch dann im zweiten Kapitel auch mit den neuropsychologischen Themen.

00:34:07: und halt betracht es nochmal ein bisschen genauer, warum Veränderung oft so schwer fällt.

00:34:14: Kannst du darüber noch mal ein bisschen was erzählen, also wo jetzt abgesehen davon das Never Change Running System halt Veränderungen verhindert aber generell überhaupt Veränderung oft so schwer fällt und was deine Erkenntnisse da sind.

00:34:28: Und wie die Denkwerbzeuge aus der Neurupsychologie vielleicht auch helfen zumindest mal besser zu verstehen, wo die Widerstände sind um sie dann später vielleicht sogar auch aktiv zu beeinflussen?

00:34:41: Also, im Grunde genommen kennen wir das alles schon aus unserem User-Research.

00:34:46: Unser Gehirn ist ein Energiesparorgan und im ersten Schritt geht es darum zu checken ob wir sicher sind und ob unsere Körperfunktion alle intakt sind.

00:34:59: Und dann fangen wir erst an zu denken.

00:35:05: Es tun sich viele Menschen sehr schwer damit wenn wir sagen es geht sehr viel in unserem Hirn.

00:35:12: Unbewusst von statten ist ein bisschen so.

00:35:14: ja das unbewusste das klingt ja dann schon fast ein bisschen esoterisch.

00:35:18: Das ist nicht.

00:35:18: wir haben heute so viel forschung aus den letzten zwanzig jahren vor allen Dingen wie psychologie funktioniert, wie sich überhaupt veränderungen im gehören anstoßen lassen.

00:35:30: und die herausforderung ist Es ist ein energisch war organ weil es sind nur ein bis zwei prozent unseres gesamten kapers aber es braucht so zwanzich prozent des gesamten energie Bedarfs.

00:35:42: Deswegen wegen Versprechungszimmern so Kekse rum oder während der Studentenfutter und jeder, der hier zuhört und weiß ich hab einen denkenden Job und ich habe zwischendurch umso stressiger es wird, umso kurz kettiger müssen die Kohlenhydrate werden, sprich Zucker und Chips dann ist das einfach etwas was gegeben ist.

00:36:06: Ich will jetzt nicht sagen, so grundsätzlich der Mensch ist faul sondern es geht um Effizienz und Effektivität.

00:36:11: Also wie komme ich mit möglichst wenig Aufwand maximal zum Ziel?

00:36:18: Jetzt wissen wir ja wie das im Design hilft.

00:36:22: also Notaussystem zb.

00:36:24: wenn jemand sehr unter Stress ist hat den großen roten Button die man nicht übersehen kann weil wir wissen in dem Moment wo jemand im Tunnel ist ist die Wahrnehmung eingeschränkt.

00:36:36: Und dieser Tunnelblick ist leider das, was wir auch tagsüber in so vielen Meetings vorfinden wo die Menschen einfach krass gestresst sind.

00:36:45: Also Veränderungsprozesse meistens gerade in den Konzernen gibt es ja mehr als einen Changevorhaben gleichzeitig.

00:36:53: Es gibt den Edition-Bias.

00:36:55: also man packt den Leuten einfach noch mehr und noch mehr auf den Tisch und dann bist du dafür verantwortlich.

00:37:04: Ich finde mal raus, wie das geht.

00:37:07: Und dann haben wir gar keine Zeit mehr zum Denken geschweige denn etwas Kreatives zu schaffen.

00:37:15: und wenn wir diese menschlichen Aspekte die wir aus dem Design ja eigentlich kennen auf die Meeting-Räumen übertragen Dann hilft uns da die Neuropsychologie auch erstmal den anderen Leuten Empathie entgegenzuwirken und so gucken was braucht denn mein Gegenüber?

00:37:36: Also es hat ja jetzt seit der Pandemie nach meinem Gefühl eigentlich nicht mehr aufgehört, dass die Leute irgendwo so eine Grunderschöpfung haben und sich noch Sicherheit und Klarheit wünschen oder sehnen.

00:37:50: Und da sind wir mit unseren UX-Methoden eigentlich gut aufgestellt zu sagen naja lass mal gucken wie können wir denn mehr Sicherheit schaffen?

00:38:00: Die kritisischen Entscheidungen die auf dem Tisch liegen zumindest dahingehend unterstützen, dass wir die Hausaufgaben machen.

00:38:08: Also die Basics gibt es ein Problememarkt für unsere Lösung.

00:38:12: Haben wir die Grundstandards im Produktdesign berücksichtigt?

00:38:15: Können wir vielleicht mit einer Handvoll Leuten testen.

00:38:19: ich weiß mehr als fünf User sind meistens besser.

00:38:22: aber so wirklich so Basics einfach mit rein zu nehmen würden schon viel Druck rausnehmen.

00:38:28: Das maximale Sparmodell ist ja eigentlich So haben wir es schon immer gemacht und dabei bleiben.

00:38:36: Wir haben das schon immer so gemacht, auch da stelle ich dann gerne die Frage warum war das in der Vergangenheit eine total gute Idee?

00:38:44: Und warum ist das jetzt nicht mehr?

00:38:46: Allein mit dieser Frage kann man einen halben Tag Workshop füllen um einfach dieses Sicherheitsbedürfnis von das haben wir schon immerso gemacht anzuerkennen.

00:38:58: und auch da neuropsychologisch, da kann man noch den einen oder anderen bei es aus dem.

00:39:03: Hutsauer waren uns sagen warum ist das so?

00:39:06: Warum mag das Gehirn genau diese Dinge zu tun die wir schon immer so gemacht haben um den menschen zu zeigen dass erst mal nur eine Hirnfunktion?

00:39:16: die meinen das nicht so.

00:39:17: was hat nichts mit dir zu tun.

00:39:20: ja Das Ziel aber von der Veränderung muss ja dann letzten Endes immer wieder sein, dass ich wieder in einen Zustand komme wo ich wieder sparsam unterwegs sein kann.

00:39:29: Weil genau ich kann jetzt nicht oder ist es halt sehr anstrengend wie eine sehr volatilen Umgebung zu sein die sich permanent neu erfindet.

00:39:39: Ja das stimmt und das geht leider so schnell auch nicht mehr weg.

00:39:43: Und diese menschlichen Aspekte dass wir nicht dauerhaft folgers geben können gehört eigentlich dazu Dass wir sagen, naja wie ist der neuroergonomisches Arbeiten?

00:39:55: Also da sind wir ganz nahe direkt auch bei unseren Grundlagen im UX.

00:40:00: Was brauchen wir damit für Zukunftssicher sind und wie kriegen wir diese Spannungsfelder überhaupt mal besprechbar?

00:40:07: Ich erlebe es heute schon in Unternehmen dadurch dass wir jetzt mit KI ebenso schnell Content aus den Hut zaubern können das sich unter Abteilung gegenseitig mit KI-Content Bewerfen, wer jetzt auch schon wiederwertend aber sich gegenseitig übertreffen wollen.

00:40:27: Guck mal was ich weiß, was du nicht weißt und warum ich dich nicht mehr brauche statt zu sagen Was geht ja eigentlich ab?

00:40:33: Was sind die Faktoren?

00:40:34: Warum lässt uns die KI glauben dass wir die besten Ideen haben versus Welche Probleme haben wir als Firma?

00:40:43: Und wie kriegen wir dieses Spannungsfeld zwischen Agilität und Stabilität besprechbar, damit wir daraus Entscheidungen ableiten können.

00:40:54: Das

00:40:54: ist sauer und streng!

00:41:18: Das war der erste Teil des Interviews mit Katja Busch.

00:41:21: In Teil zwei, der in vierzehn Tagen erscheint unterhalten sich Katja und Thomas über Agilität.

00:41:30: Das war's.