00:00:04:
00:00:33: Was für Glaubenswätze sind dir vielleicht noch begegnet?
00:00:35: Oder wie gehst du damit um, wenn du merkst?
00:00:39: okay jemand ist vielleicht eher ein bisschen leiser unterwegs.
00:00:43: als Tipp mitgeben,
00:00:44: man kann einiges lernen und da man das nicht als sich verkaufen sieht sondern eher die Vision beziehungsweise für die Sache.
00:00:59: Sachen platziert oder verantreibt dass es nicht um sich selber verkaufen geht aber dass es einfach um Ziele geht bzw.
00:01:06: um eine Sache auf Sachebene.
00:01:09: dieser Podcast wird gesponsert von Horizons.
00:01:14: The User Experience Leadership Intensive Inspire, Lead, Innovate.
00:01:20: Bei Horizons widmen wir uns der Entwicklung von Führungskräften aus dem Bereich User Experience Design durch transformative Retreats und Coaching-Programme.
00:01:30: Unser Ziel ist es dir praxisnah Werkzeuge an die Hand zu geben um in deiner Rolle zu wachsen Und einen positiven Einfluss auf dein Team Dein Unternehmen
00:01:40: und
00:01:41: deinen beruflichen Erfolg auszuüben.
00:01:44: Mit Horizons bieten wir dir eine einzigartige Möglichkeit zur Reflexion, die in deinem beruflichem Alltag selten ist.
00:01:52: Dieses intensive Peer-Learning-Format wurde explizit entwickelt um deinen Bedarf an Austausch und Vernetzung auf Augenhöhe mit Menschen in vergleichbaren Positionen zu erfüllen.
00:02:07: Du bist neugierig geworden?
00:02:09: Informiere dich auf www.horizons.community über unsere Module und schaue nach passenden Terminen & Locations.
00:02:19: Die Plätze sind bewusst begrenzt, um eine vertrauliche Atmosphäre und ein Safe Space für den offenen und praxisnahen Austausch mit anderen Führungskräften zu ermöglichen.
00:02:32: Also Buche dein Ticket noch heute!
00:02:35: Und jetzt geht es direkt weiter mit unserem heutigen Thema.
00:02:39: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Lead UX, eurem Kompass durch die sich ständig erinnernde Welt des UX-Leadership und der UX-Maternity in Unternehmen!
00:02:50: Mein heutiger Gast ist Oliver Heigel.
00:02:52: Oliver ist selbstständiger Designer mit elf Jahren UX-Erfahrung und lebt in München.
00:02:57: Oliver freut mich sehr dass du heute bei mir Podcast zu Gast bist.
00:03:00: Ja freue ich mich auch.
00:03:01: Vielen Dank für die Einladung bin sehr gespannt Und genau das ist eine oder andere interessante Spannende dabei und genau.
00:03:12: Ja, das glaube ich ganz sicher.
00:03:14: wir wollen nämlich heute über ein Thema sprechen dass für viele relevant ist auch wenn sich selber vielleicht gar nicht so zu dieser Gruppe von Menschen zählen über die wir sprechen wollen nämlich über leise reflektierte Menschen oder auch introvertierte Menschen gerade auch ux Lieder Und darüber, wie halt Menschen, die eher introvertiert sind in komplexen Organisationen auch sehr wirksam werden können.
00:03:39: Da hast du ein paar tolle Tipps für uns mitgebracht und die Folge aus natürlich, wie gesagt, auch für nicht-introventierte Zuhörerinnen und Zuhörer ist sehr interessant zum einen um die Kollegen vielleicht besser zu verstehen.
00:03:53: aber die Methoden sind auch generell für im Prinzip alle Zuhöhrende gut anwendbar.
00:04:00: Aber zunächst mal, wenn wir jetzt von Introversion sprechen.
00:04:02: Wie definierst du das eigentlich?
00:04:04: Oder was ist das für dich am im Wesentlichen?
00:04:08: Genau also ich bin kein großer Fan von Definition oder Definition auswendig.
00:04:13: Dann hab' ich in der Vergangenheit gerne oder machen müssen aber grundsätzlich eher so nach innern gekehrt sein und Energie aus ruhiger Zeit für sich selbst gewinnen.
00:04:27: Das heißt, auf der einen Seite soziale Interaktionen in großen Gruppen entziehen oftmals mehr Energie.
00:04:34: Zuerst mal der allgemeine Gedanke zur Introversion, vielleicht auch ein bisschen abgrenzt zu Schüchternheit.
00:04:39: Schüchtenheit ist eher man kommt oder will nicht so aus sich raus, wenn man sie nicht traut.
00:04:46: Introversion ist dann eher in Richtung... Man kann, wenn er will, muss aber nicht von sich aus, weil es im Kräfterraubend ist so sein kann, sondern mit sich selber dann in Ruhe und mit der Zeit die Energie schöpfen.
00:05:05: Was dann wiederum bedeutet ist und vor allem für unsere Arbeit das Stakeholder Management Meetings lange Meetings, lange Diskussionen, die sowieso allgemein Energierrauben sein können, dann vielleicht nochmal Energieraubender sein können für Introvertierte.
00:05:24: Genau nur so ist man grob.
00:05:28: Ja, das ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema gerade wenn man sich in komplexen und großen Organisationen bewegt wie man halt trotzdem dann auch seine Themen unterbringt.
00:05:35: Wenn man jetzt nicht der lauteste Raum ist ja da wird mir auch wie gesagt ein paar ganz praktische Dinge noch besprechen die du den Zuhörerinnen und zuhören mit auf dem Weg geben kannst.
00:05:48: Wir haben heute auch wieder ein kleines Gewinnspiel am Start und zwar verlosen wir einen Capy, dass du auch selber immer trägst sozusagen.
00:05:57: Und zwar you are not your user, du bist nicht dein Nutzer etwas was sich ja jeder UX Professional hinter die Ohren schreiben sollte und diese Stakeholder mit denen wir oft zu tun haben erst recht.
00:06:09: Warum ist die Botschaft für dich so zentral wichtig?
00:06:14: Genau also zum allen auf der Cap damit ich selber nicht immer wieder erwähnen muss, sondern ist immer so in der Mitte mit schwingt.
00:06:20: und genau die Botschaft haben wir jetzt schon sehr lange geprägt weil viele Diskussionen aus der eigenen Perspektive verschieben wird.
00:06:30: Aus dem eigenen Wissenstand vielleicht wie man auch selber gerade lebt und der Kontext vom Nutzer auch die Bedürfnisse von Nutzer teilweise komplett davon abweichen was es ihnen einer anderen Welt leben Und das soll dann immer so ein erinnerer Reminder sein für sich selber, aber auch für andere dann.
00:06:50: Ja, das mit der CAPP ist eigentlich total gut.
00:06:51: ja wenn man dir einen Meetings auf hat weiß direkt jeder Bescheid.
00:06:55: okay darum geht es eigentlich im Wesentlichen.
00:06:58: deswegen wie gesagt verlosen wir auch eine CAPP und teilnehmen kannst du indem Du den Link in Post sehen wir zu dieser Folge bringen werden Ja, likes und auch beschreibst welche Methode von denen die wir später beschreiben werden.
00:07:15: Du gerne mal ausprobieren würdest und in welchem Kontext.
00:07:17: und unter allen Die unseren LinkedIn post kommentieren verlosen wir dann ein Keppie Und viel Erfolg beim Teilnehmer zack ich an der Stelle schon Mal Okay, dann genau kommen wir ein bisschen zu dir persönlich.
00:07:32: Ich frage am Anfang immer ganz gerne meine Gäste, wofür stehst du morgens auf?
00:07:36: Also wo verstehst Du morgensauf wenn Du an Product Design oder Discovery für Consumer Produkte denkst?
00:07:45: Genau also für mich wohin ich arbeite ist es auch in der Freiheit so mitbekommen habe dass einfach sehr viele der sinnlos und teilweise auch schädliche Produkte, digitale Produkte erstellt werden, designen werden.
00:08:03: Die halt dann auch so Mechaniken anwenden Nutzer länger zu halten um Nutzer noch mehr zu verkaufen Und sowas will ich halt nicht nicht mehr machen mache zum Glück auch länger nicht mehr sondern eher in die Anrichtung Produkte zu gestalten sie für ein besseres Lebens sorgen das heißt gesünderes aktiveres bewussteres Leben Also Sport Ernährung, Nachhaltigkeit, Wissen und da kann man halt sehr viel machen.
00:08:33: Sehr viele gute Mechaniken anwenden, Grundlagen, Arbeit machen oder eben auch tief eintauchen, Research machen Design und genau das treibt mich dann an.
00:08:44: ist es besser für den Nutzer dann herauszuholen.
00:08:48: Ja definitiv eine gute Motivation finde ich die also ihr auch immer mehr zum Tragen kommt.
00:08:54: Ich bin ja auch ein Fan von Jared Spool zum Beispiel, der auch im Prinzip immer sagt so wenn wir einen guten Job machen wie können wir dann das Leben unserer Nutzer verbessern.
00:09:04: Das ist so der Kerngedanke.
00:09:08: Wie ist es denn so gewesen bei dir?
00:09:10: Ich finde auch immer interessant zu hören wie Leute jetzt in den UX Bereich reinkommen als du nach dem Studium festgestellt hast wie die Realität wirklich aussieht.
00:09:19: Wie war das damals für dich?
00:09:21: also ich unterhalte mich mit Also Mentis, die teilweise auch noch relativ am Anfang sind.
00:09:28: Da merkt man dann auch eine gewisse Ernüchterung hier und da bei dem einen oder der anderen.
00:09:32: Und ich kann mich da auch noch gut dran erinnern.
00:09:34: wie war das denn bei dir so nach dem Studium?
00:09:38: Genau also ich habe ursprünglich mir den Design studiert und immer mehr in den digitalen Bereich Mobile Experience und wie es im Studium so ist sehr viel designen und im Schluss kommt auch recht viele Research dazu was super spannend war.
00:09:52: Da dachte ich endlich, so macht man nutzzentrierte Produkte und dann kann man halt raus in die Realität.
00:09:59: Und eher kaum Research, bisschen Design oder einigermaßen viel Design aber vor allem viele Reden, Abstimmen, Feedback Einholen und andere Leute überzeugen was erst mal doch stark anders war als ich mir vorgestellt habe mit gutes Design machen ... mit viel drüber reden und überzeugen.
00:10:25: Genau, das war erst mal anders... ...und genau.
00:10:32: Ja also man merkt dann auch dass man halt so sehr viel mehr mit seiner eigenen Persönlichkeit eigentlich auch... ...überzeugen muss um seine Themen zu platzieren oder das letzten Endes.
00:10:44: Also wir kommen nachher auf das Thema Stakeholder Management auf jeden Fall auch noch zu sprechen.
00:10:48: Aber es geht ja schon in die Richtung, dass im Prinzip mit den Menschen, die da im Unternehmen unterwegs sind gut zusammenarbeiten muss um halt meine Themen zu platzieren.
00:10:59: Gerade jetzt für introvertierte Verleichterung und eine größere Herausforderung gab's auch Dinge, die sich positiv überrascht haben in den ersten Jahren oder überhaupt überrasacht in den Ersten Jahren im Job?
00:11:10: Genau das ist jetzt auch schon länger her aber... Überraschender für mich eine Motivation war damals zu sehen, wenn einfach etwas live gegangen ist.
00:11:22: Mir ich mal vorstelle hier im Studium macht man sowas im stillen Camer-Line und eben nur in der Theorie spürt man so was durch und dann wenn ihm was live umgesetzt wird das erstmal sehr cool und auch teilweise überraschen was dabei rauskommt.
00:11:42: Genau was für mich persönlich dann sehr spannend war und auch ein bisschen überraschend ist, also auf dieser Metaebene.
00:11:49: Auf diese Leute Menschen mitholen Geschichte Ebene das Leute auch mir gerne zuhören wollten von mir lernen meine Meinung haben wollten obwohl ich eigentlich erst frisch aus dem schulium gekommen bin Und die selber halt auch recht viele erfahrene leute hatten.
00:12:09: Und da war dann eben auch nicht das, was ich früher kannte dieses typische okay sagt doch auch mal was in die Richtung weil ich dann doch zurückhaltender bin sondern eher im Sinne von hier.
00:12:23: die Leute interessieren sich für das was du zu sagen hast und Du sagst mir sehr spannende Sachen Da kannst du gerne noch mehr machen.
00:12:32: Dann immer zum Glück sehr viele Förderer also zu Beginn ... dabei unterstützt haben und trafengewiesen haben, ... ... für mich teilweise auch in Diskussionen ... ... dann so reingeholt haben.
00:12:45: Genau das hat super geholfen... ... und ich bin dann überrascht wie gesagt, warum vor allem,... ... dass ich als Junior-, als Anfänger da doch sehr viel Gehör gefunden habe dann.
00:12:58: Es spricht aber auf jeden Fall für eine sehr gute Unternehmenskultur ... ... oder in der Umgebung, in der du damals unterwegs warst?
00:13:08: Man hat es ja dann oft im Prinzip halt auch anders, dass irgendwie starke Persönlichkeiten gerade im Designbereich halt irgendwie.
00:13:15: Dann auch die Richtung vorgeben und dann wird's halt so gemacht wie der Designchef sagt
00:13:20: usw.,
00:13:21: das ist dann wirklich gut wenn halt grade von Leuten die neuen Unternehmen gekommen sind dann noch Meinungen abgefragt werden und klar hatte mit Sicherheit damit zu tun.
00:13:30: also gute Sachen erzählt hast.
00:13:33: auf jeden Fall Ja sehr positives Ergebnis oder am sehr positiver Einstieg.
00:13:40: und ja gerade auch was Mentoren angeht das finde ich auch immer sehr wichtig im Berufs, also Berufseinstieg.
00:13:48: Wenn man jetzt eben unternehmen vielleicht kein Mentor findet aber auch dann kann man sich auch externen Mentoren holen.
00:13:54: Das hilft auf jeden Fall sehr für so ein Außenbild, finde ich immer.
00:13:59: Und da merkt man bei anderen gibt es vielleicht ähnliche Probleme untergleichen Ja, genau.
00:14:06: Ich hatte glaube ich Glück mit vielen sehr guten Unternehmensumgebungen.
00:14:12: also man kann es auch... ...mit anderen Leuten zu tun haben oder mit anderen Unternehmen wo das eben deutlich schwieriger ist oder vielleicht gar nicht möglich ist was dann nochmal ganz etwas anderes und war.
00:14:24: auf diese Einsätze zu bekommen glaube ich ist recht gut wenn man sich damit Leuten austauscht ob solche Situationen normal sind bzw Unternehmenskultur bedingt sind oder ob man daran selber arbeiten kann und dass es normal ist.
00:14:41: Ja, ich glaube also man kann auf jeden Fall selber was daran arbeiten.
00:14:46: aber wenn man jetzt wirklich unternehmen Kultur verändern will braucht man definitiv sehr langen Atem.
00:14:51: Ich sage nicht das es unmöglich ist aber auf jeden fall wahrscheinlich nicht so einfach.
00:14:54: Aber ja man kann.
00:14:55: definitiv finde ich selber auch etwas dazu tun Dass wir halt als UX Professionals dann auch unseren Platz am Tisch bekommen, indem wir halt also dazu beitragen dass die Produkte an denen das Unternehmen arbeitet letzten Endes erfolgreich sind.
00:15:16: Darum geht es ja am Ende des Tages.
00:15:19: und genau wenn wir jetzt mal mehr so Richtung Arbeitsalltag gucken wie viel Prozent von deinem Alltag sind heute wirklich Design, wie viel das Research und wieviel auch so Austausch mit Stake Holdern.
00:15:34: Genau also ich glaube es ist stark abhängig von Kunden und dann eben auch Phase der Produkte.
00:15:42: aber grundsätzlich gesagt was glaube ich immer mehr Gewichtung bekommt bei mir ist Probleme zu verstehen d.h.
00:15:52: sehr viele Leute reden bzw.
00:15:54: direkt mit Nutzern ... zum Testing.
00:15:56: damit reden, um einfach das Problem zu verstehen.
00:15:59: Und die Lösungen zu erarbeiten selber... ist auch je nach Kunde unterschiedlich.
00:16:05: Teilweise geht es dann deutlich schnell, wenn man das Problem begriffen hat und dann schnell noch eine Lösung weitergeben an die Entwicklung.
00:16:11: Es geht halt sehr schnell.
00:16:15: Ich sage immer so früher dachte ich Hauptarbeit ist Design- und Testing.
00:16:22: Mittlerweile ist eigentlich sowieso ein... Drei geteilt die seinen testen und reden mit leuten.
00:16:28: Vielleicht ist was reden mittlerweile deutlich mehr als des einen testen, also testen von research aber so eine grobe einteilung geschätzt.
00:16:39: ich glaube auch also schnelle lösungen oder iterativ irgendwelche prototypen zu erstellen geht auch immer einfacher mit kei tools und so.
00:16:49: Deswegen also wie ihr siehst du das was ist jetzt wichtiger.
00:16:51: Also du hast es im Prinzip schon bisschen angedeutet, die Lösungen zu erarbeiten oder halt überhaupt Entscheidungen so ermöglichen.
00:16:58: Das sieht man ja auch in vielen Unternehmen und dass halt Entscheidungen wirklich ewig hinausgezögert werden oder niemand die wirklich treffen will usw.
00:17:08: Wie ist es so in deinem Alltag?
00:17:11: Wo hast du mehr den Schwerpunkt?
00:17:17: auch natürlich Stabkunden und Produktphase abhängig.
00:17:22: Aber grundsätzlich, was gleich immer wichtiger wird sind die guten Entscheidungen, richtige Entscheidungen zu ermöglichen weil wie du auch erwähnt hast mit KI geht es liefern mittlerweile deutlich schneller würde auch in Zukunft noch schneller gehen besser gehen Und die Entscheidungen ich glaube mittlerweile weil die Umsetzung nicht mehr dieses riesige bottleneck ist, wie es vielleicht früher noch war.
00:17:51: Geht's vielmehr darum okay was ist das Problem?
00:17:55: Warum wollen wir es lösen?
00:17:56: oder warum ist da ein Problem für den Nutzer fürs Business wenn einfach solche klaren Dinge dann abgesteckt sind?
00:18:07: Dann kann man auch teilweise relativ schnell einfach pragmatisch eine Lösung entwickeln und dann geht es auch recht gut.
00:18:15: und genau wie du ja auch schon erwähnt hast ist immer die Sache mit weg von der eigenen Perspektive eigentlich.
00:18:25: Also nicht nur was man selber denkt, was wir nutzer sinnvoll wäre oder ich finde das in unserer App gut wenn wir noch das und das hätten dass man davon einfach weg kommt sondern wirklich eine gute Entscheidungsgrundlage bietet mit Nutzerfeedback natürlich qualitative Daten und quantitative Daten weil dieses weg von eigener Perspektive oder reiner eigene Perspektiven vom Ego, Gedanken von seiner eigenen Welt weg zur User-Perspektive und dann auch Klarheit warum uns das im Unternehmen weiterbringen würde.
00:19:03: Warum das das Produkt weiter bringen würde?
00:19:06: Und dann glaube ich schon mal sehr viel erreicht und die Umsetzung kann teilweise relativ schnell gehen.
00:19:15: Das heißt es ist eine komplexere Geschichte.
00:19:16: aber Ich glaube, das ist erstmal grundsätzlich was aktuell noch spannender ist als zuvor vor KI.
00:19:25: Genau wir können nochmal ganz kurz vielleicht bei dem KI-Thema bleiben weil das da wirklich also sehr viele beschäftigt in unserer Branche.
00:19:32: ich finde nämlich halt genau da besteht auch jetzt der die Chance oder die Herausforderung oder auch die Möglichkeiten für UX Professionals dass man halt genau dieses warum sich genauer anschaut weil das was Das geht halt jetzt viel einfacher, aber dadurch kann man auch viel schneller noch unnützere Produkte bauen.
00:19:52: und die Frage nach dem Warum wird deshalb sehr wichtig.
00:19:55: Und die kann man vielleicht ganz kurz darüber sprechen, ob sie sich durch KI beantworten lässt oder nicht?
00:20:02: Ich glaube nicht so wirklich!
00:20:05: Aus meiner Sicht besteht da halt die Chance unsere Branche oder unserer Profession ein bisschen anders auszurichten und mehr dahin zu arbeiten, warum man eben Sachen entwickelt.
00:20:19: Oder welche Herausforderungen siehst du noch so in deiner Arbeit durch KI?
00:20:25: Ja genau also unheimlich davon mit dem Ganzen auf dem aktuellen Standbleib mit den ganzen KI-Tools Nicht schon wieder was neues verpassen und aufs neue ein auf springen, was eine gute lösung bietet.
00:20:43: Diese ganze fomo geschichte ist erst mal ansteckend.
00:20:45: aber wenn man sich da nicht zurück machen lässt dann Dann kommt damit gleich schon klar Und Was wurde bei ich halt sehr happy bin ist das design delivery nicht mehr des bottlenecks ist und auch allgemein die umsetzung.
00:21:02: Das heißt dass Design deutlich mehr in Richtung Strategie noch geht und gehen kann.
00:21:09: Und UXE eigentlich auch wieder zurück auf das, was es ausmacht dieses übergreifende Optimieren des Produkts der Experience und nicht nur in kleinen kleinen Pixel perfekte Screens zu basteln, handwerklich umzusetzen.
00:21:27: Das finde ich erstmal eine recht positive Entwicklung.
00:21:32: Ich habe zwar auch teilweise gerne UI-Designs erstellt.
00:21:40: Das war dann eher so, weil damals aber nicht zu machen müssen.
00:21:43: Aber das sehe ich schon als große Chance, Möglichkeit und dann eben auch nicht mehr die Challenge mit.
00:21:50: okay wie bekomme ich jetzt diese Designumsetzung noch unter?
00:21:54: Dass man wieder diskutieren muss sondern es geht deutlich einfacher um.
00:21:57: man fragt sich eher auf Meta Ebene strategisch welche Richtung es gehen sollte was man lösen will Und kann sich auch viele andere Sachen fokussieren, im besten Falle mit User-Testen ausprobierend Stelle lernen und nicht die Zeit aufwenden für die eigentliche Designumsetzung.
00:22:18: Da besteht ja auch dann aber trotzdem noch so eine Gefahr dass irgendwie Stakeholders sagen Ja okay ich mein User-Research können jetzt auch mit KI machen.
00:22:27: Siehst du da auch ein Problem das man vielleicht auch abkürzungen nimmt die nicht weiter hilft?
00:22:33: Und die Nutzerperspektive ein Stück weit verliert?
00:22:37: Ja, also ich glaube zwei Sachen.
00:22:41: Zum einen kommt immer mehr auf dieses synthetische Nutzer als Thema was erst mal groß ist ja recht spannend klingt aber auch wieder nur neue Hypothesen und Gedanken.
00:22:52: irgendwie reinbringt das es auch nicht wirklich validiert dann was die synthetischen Nutzeras geben generiert und keine realen Nutzer.
00:23:01: von da ist es die Gefahr, dass man so was überinterpretiert.
00:23:06: Und zum anderen genau also KI bekräftigt halt sehr gerne die eigenen Gedanken.
00:23:17: Lobt die eigenen Gedenken sind eine sehr gute Frage.
00:23:20: das ist ja ne super Idee.
00:23:23: ich will noch um das ergänzen Also die KI ist ja auch so programmiert ... positiv bekräftigt grundsätzlich.
00:23:32: Das heißt dann Leute, die eine Idee haben und dann da eigentlich ... ... positiver begreiftet werden eine Idee sind dann noch mal ein bisschen ... ... schwerer wieder zurückzuholen... ...und habe jetzt auch öfter erlebt in der Vergangenheit das eben Stakeholder,... ...die früher glaube ich eher angewiesen wären auf Fachwissen von einem ... ... extrafessional beziehungsweise auch einen Designer in der Umsetzung.
00:23:56: Die halt dann sagen hier ich hab Google Geminal gefragt.
00:24:02: Das sind das, sollten wir eigentlich auch noch umsetzen oder so und so sollten wir es noch lösen.
00:24:07: Das haben wir noch anpassen.
00:24:09: Das heißt man muss daran wieder gegenargumentieren.
00:24:12: teilweise aber natürlich.
00:24:16: wie bei vielen Sachen hat es auch sehr gute positive Effekte dass nicht alles nur über einen selber laufen muss und dann auch andere Stakeholder enabled werden mitzudenken So lang es in die richtige Richtung geht, wenn die Sekunde auch versuchen.
00:24:33: In Richtung Nutze zu denken ist erst mal eine gute Grundsätzlichentwicklung sofern wir das nicht andersfertig ausnutzen werden.
00:24:42: Ich glaube halt genau aus dem Grund wird die Expertise auch immer wichtiger weil man muss halt erstmal herausfinden er zählt die kann jetzt da blöd sind oder nicht und dafür brauche ich halt Hintergrundwissen.
00:24:54: Und genau das macht eigentlich unseren Job noch viel relevanter, finde ich.
00:25:02: Er verändert sich auf jeden Fall aber wird halt zunehmend wichtiger weil genau irgendjemand muss am Ende des Tages entscheiden hat die KI sinnvolles Ergebnis geliefert was auch wirklich ein echtes Nutzerproblem löst oder ist es nur genau die Bekräftigung von der Meinung desjenigen ... das Tool, was welches auch irgendwie benutzt hat.
00:25:24: Ja absolut!
00:25:27: Okay wir können jetzt ja mal ein bisschen einen Shift machen und zwar finde ich auch ganz interessant mal zu gucken.
00:25:34: du hast die Erfahrung in ganz verschiedenen Organisationen also... Ich selber bin ja in der Autoindustrie unterwegs und war immerhin großen Organisationen aber du hast da im Prinzip in Agenturen gearbeitet im Konzern dann wieder Freelancing gemacht.
00:25:48: Auch in KMUs und Startups warst du unterwegs Und hat es eine Agentur mit eigenen Angestellten ist jetzt wieder solo Freelancer und so weiter.
00:25:56: also hast du schon sehr viele verschiedene Umgebungen durchlaufen.
00:26:00: Das finde ich auf jeden Fall total spannend, und da kannst du ja bestimmt auch aus den einzelnen Phasen viele Learnings berichten die auch genau für unsere Zuhörerinnen zuhören interessant sind.
00:26:15: Ja genau also für mich war das immer sehr spannend Abwechslung zu haben und verschiedene Einblicke zu bekommen bei mir was dann meistens so, wenn ich an den Punkt gekommen bin wo ich es gefühlt hatte die Lernkurve ist zwar noch da aber nicht mehr so steil wie zwischen Loch oder zu Beginn dass ich gerne etwas Neues ausprobieren will.
00:26:39: Deshalb bin ich da auch gut rumgekommen, das du schon erwähnt hast und alles super spannende Einblicke und würde es vielleicht auch rückglücken eigentlich genauso machen weil die Stationen gleich kann man auch zum richtigen Zeitpunkt und haben mich auch sehr gut vorangebracht in vielerlei Hinsicht.
00:26:59: Also angefangen von einer Agentur, eine große Agentur wo ich halt sehr viel Design Handwerk gelernt habe das heißt mit super vielen anderen Design- und UX Fachleuten ja auch viel Sparing bekommen viel Feedback bekommen auch selber gelernt wie man Feedback gibt Also sehr viel Fachwissen geballt und das haben wir halt sehr gut getan zu beginnen, vor allem dieses Handwerk zu lernen im Design.
00:27:28: Und auch diesen Netzwerk natürlich aufzubauen was so oder so sehr gut ist nicht nur als Freelancer sondern auch allgemein als Festangestellter um ein bisschen Einblicke und Ventellerrand schauen zu können was also passiert was dann die nächste Geschichte sein könnte, wie man weitergehen könnte.
00:27:49: Also, Agentur war super spannend zu beginnen.
00:27:54: Würde ich auch jedem Tuner empfehlen, eine Agentur zu starten weil einfach super viel Geballtes Wissen da ist und man viel lernen kann.
00:28:03: Genau, dann ging es bei mir weiter mit Konzernen also erst mal festgestellt und dann Freelancing in einem ähnlichen Konstellation wo Ich würde sagen, gut aufbauen konnte auf Design Handwerk.
00:28:16: Aber dann vor allem sehr viel gelernt hat bezüglich Abstimmungen und Überzeugungsarbeit leisten.
00:28:22: Das war vorher zwar auch schon immer Teil davon aber vor allem im Konzern war das nochmal mehr weil dort ist es dann glaube ich schon oftmals recht politisch und Leute versuchen ihre eigene Position ihren Standpunkt zu verteidigen eben eigen interessiert teilweise nicht so sehr auf das große ganze zielbild gerichtet sondern eher aus eigen interesse und eigenschutz auch.
00:28:55: Und ja, Konzernis oder so natürlich auch deutlich komplexer mit abstimmung mit freigaben.
00:29:00: aber das macht es ganz natürlich ein bisschen ansteckender und sehr aber als super erfahrung natürlich so das mitzunehmen zu lernen.
00:29:14: Genau Freelancing und Eigeneignature, das heißt ich habe angefangen.
00:29:19: Ich bin als Solo-Freelancer, hab dann aber auch noch eigene Leute angestellt... ...und im Freelancings selber... Was ich da vor allem gelernt habe jetzt auch über längere Zeit.
00:29:32: also ich bin jetzt seit... Das warnt sich zum Beispiel seit gut sechs Jahren Freelancer Und das einfach dieses Freelensing was vielleicht den anderen ... Design-Bereichen, also Mediendesign oder ähnliches ist mit.
00:29:46: Man bekommt Infos, man getätet ein Design und schickt es dann wieder zurück... ... dass das mit Produktarbeit nicht wirklich funktioniert.
00:29:55: Das heißt, dass da einfach kein reines Zuliefern ist sondern integriert sein... ...und vor allem da eigentlich auch wieder viel austauscht.
00:30:03: Und immer nah dran zu sein was der Supersparenlager ist und man natürlich auch natürlich eigenverantwortlicher ist.
00:30:13: Also Startups Scalabs kann man natürlich auch nochmal so ihre Feinheiten dann, wenn man die als Kunden hat.
00:30:20: Wo bei Startups würde ich sagen sehr viel dran hängt, Wissen aufzubauen und sich gut auszutauschen beziehungsweise Verhandlungen wissen.
00:30:29: Bei Scalaps da ist immer diese Schwelle an noch nicht genug Systeme, noch nicht genug Abläufe bzw.
00:30:36: eigentlich schon zu viele Abläufen was das Ganze wieder ein bisschen schwieriger macht.
00:30:40: mit sich kreativ austoben voranbringen Genau, aber da habe ich halt auch sehr viel immer weiter gelernt.
00:30:50: Bezüglich was ist eigentlich wichtig in der Arbeit?
00:30:53: Also pragmatisches Arbeiten teilweise das Beste, teilweise eben auch besser.
00:30:58: nicht pragmatisch sofort etwas weitergeben sondern nochmal im großen System gedacht mit mehr Abstimmungsrunden.
00:31:07: Das ist super spannend und es ist immer noch sehr spannend.
00:31:11: also bin Teil, gerade wie gesagt auch zwischendurch noch eigene Angestellte.
00:31:18: Wo ich dann sehr viel gelernt habe in Leute führen weiterbilden und auch eben führen im Sinne von fachlich duex technisch Feedback zu geben um gute Resultate zu erzielen aber natürlich die auch so persönlich zu führen und ja zu beschäftigen.
00:31:42: Und das dann war ich auch noch mal ein bisschen zu einer anderen Ebene, so ein anderes Verhältnis als wenn ich in einem Unternehmen angestellt wäre und da meine Leute unter mir hätte.
00:31:52: Weil ich war da verantwortlich, musste die ja auch bezahlen natürlich... ...und da ist dann auch so einen anderer Blick einfach oft weiter drauf.
00:32:03: Hat super viel Spaß gemacht!
00:32:06: War auch eine super Atmosphäre.
00:32:08: Ich glaube ich habe da grundsätzlich bis jetzt zu früh skaliert ... mit Agentur, das bin ich auch wieder zurück als Solar Freelancer.
00:32:15: Und was da natürlich auch anhergeht... ...mit der eigenen Agentur und der eigenen Angestellten ist... Es müssen in teilweise Entscheidungen getroffen werden,... ...die halt auch super unangenehm sind.
00:32:27: Also musste Leuten kündigen.... Was glaube ich als Abiturin habe oder Unternehmer?
00:32:35: Die erste Kündigung ist am schwierigsten noch!
00:32:39: weil teilweise könnte es natürlich auch leicht sein, wenn die Leute nicht gut sind oder wenn einfach was nicht passt.
00:32:44: Aber das ist dann also... Die waren halt fachlich super plus menschlich auch.
00:32:52: Super war eigentlich alles gut aber ging halt aus Geschäftsrichter und nicht anders leider.
00:32:58: Deshalb war das super unangenehm anscheinend, aber muss dann auch so weit sein.
00:33:03: und da ist dann nochmal ein bisschen anderes umgehen mit Mitarbeitern allgemein zurückzukommen.
00:33:10: Mit wie führe ich Leute und wie plane ich die ein?
00:33:16: Wie mache ich das möglich, dass sie die beste Arbeit machen ohne dass ich dazu sehr ins Macro-Management reinkomme was ich auch nicht selten gemacht habe als es für mich dann noch mehr war.
00:33:30: das Thema aber genau verdabe ich das sehr viel ... bis jetzt in verschiedene Richtungen so kennengelernt Einblicke bekommen und wird es... ... eigentlich genauso nochmal machen, weil das halt für mich super spannend ist.
00:33:44: Ich weiß nicht genau, ob das ein Thema ist unter Kreativen.
00:33:49: Also ob das weniger was mit introvertierten zu tun hat wahrscheinlich aber es wird zumindest... ...unter kreativen mit vielen verschiedenen Einblick- und Aufwechslung.
00:33:57: Ja und klingt auf jeden Fall sehr abwechstungsreich.
00:34:00: Ich finde auch, also was du gesagt hast gerade wenn man jetzt ein eigenes Team hat.
00:34:03: Das kann auch im Konzern zutreffen gibt es halt wirklich immer auch die Herausforderung dass man Feedback geben muss unangenehm Entscheidungen treffen muss.
00:34:12: das kann ja auch im konzern passieren Dass dann Leute aus seinem team wieder abgeben muss Aus welchen gründen auch immer.
00:34:19: Das ist auch ein wichtiger punkt wo man glaube ich sehr viel auch von anderen lernen kann mit dem sich austauscht Um genau halt auch solche unangenemen gestriche führen zu können.
00:34:30: oder manchmal gibt es auch schwierigere Mitarbeiter, die vielleicht fachlich gut sind aber dann irgendwie auf was wir sich in der persönlichen Ebene ein bisschen herausfordernd sind.
00:34:39: Das sind dann Themen, wo wir uns gut mit anderen austauschen können und von den Best Practices dann von anderen gut profitieren finde ich immer wichtigen Punkt.
00:34:52: Aber wenn du jetzt so also du hast im Prinzip wirklich eine sehr große Bandbreite an Tätigkeiten da Und Organisationen schon erlebt, was passiert dann zu dir?
00:35:02: Was passt so zu dir am besten gerade jetzt auch noch mal vor dem Hintergrund der Persönlichkeits-Eigenschaft als eher so ein bisschen zurückhaltender Mensch.
00:35:10: Also das ist ja quasi heute unser übergeordnetes Thema.
00:35:15: Wie ordnest du es für dich ein, was passt da als Umfeld für dich am Besten?
00:35:21: Also grundsätzlich kann ich natürlich immer nur aus meiner Perspektive sprechen, nicht allgemein für alle Introvertierten.
00:35:28: Von daher glaube ich ist es sehr stark nochmal persönlichheitsabhängig oder auch von der Umgebung.
00:35:35: Je nach Arbeit Geber kann das natürlich auch komplett unterschiedlich sein.
00:35:39: also was für mich noch das angenehmste und spannendste ist Freelancing wo ich eben auch gerade bin.
00:35:48: vielleicht auch deshalb hat sich dann am Ende so herauskristallisiert, weil da viel pragmatischer Support angefragt wird und möglich ist.
00:36:02: Und viel politisches entgehe dadurch auch das heißt die ganzen internen Kämpfe bezüglich allen umpolitischen Themen herum, sich selber behaupten seine eigene Position zu bekräftigen.
00:36:26: Sich auch immer wieder verteidigen zu müssen um die eigenen Rolle zu rechtfertigen.
00:36:31: Demengehe ich nicht komplett aber dennoch kann ich mich da gut raushalten weil es doch immer um fachliche Themen geht, die ich zwar umsetze aber auch eben in Leuten abstimme.
00:36:44: war alles was so entdehmensintern passiert dann nicht mehr und Genau, teilweise auch gut.
00:36:51: Ich muss nicht mehr auf Team-Events mitschauen.
00:36:54: Also kommt ja auf Team Events immer drauf an.
00:36:56: aber ich persönlich brauche sowas dann zum Beispiel nicht diese Nacharbeit noch im Büro rumsitzen, Bier trinken oder während der Arbeitszeit Kicker spielen oder ähnliches.
00:37:10: das brauche ich persönlich dann eben nicht.
00:37:14: Da kann ich mich als Fluencer immer offiziell auch gut rausziehen also Unternehmen selber versangestellt, also immer begründen als Freerancer.
00:37:23: Die werden da gleich gar nicht eingeladen.
00:37:28: Ja ja gutes Thema hängt wirklich sehr stark von so dem der eigenen... Den eigenen Präferenzen habe wie du schon gesagt hast.
00:37:37: aber ich wollte mal auf ein Thema hinaus.
00:37:40: also ich mein als Freelancer muss ja auch irgendwie kugnasser Aufträge bekommst.
00:37:43: Das heißt also da musst du ja irgendwie ein Stück weit nach draußen gehen und dich verkaufen oder dein deine Service Leistungen an den Mann oder an die Frau bringen, das ist dann auch eine Herausforderung dir beim Freelancing vielleicht viel höher.
00:37:58: erst als wenn du jetzt angestellt im Unternehmen bist Muss man sich nicht so stark um die Akquise kümmern, wenn überhaupt.
00:38:06: Aber genau, vielleicht auch, wenn man eher introvertiert ist ein bisschen schwieriger oder sehe ich das falsch?
00:38:11: Oder welche... Wie löst du das für dich?
00:38:15: Ja, definitiv.
00:38:16: also genau guter Punkt da.
00:38:19: Also das ist erstmal eine ganz eigene Welt.
00:38:22: dann nochmal nicht nur Produktfokus zu haben sondern auch sich selbst irgendwie zur Vermarktung und Grundaufträge bekommen ... musst du viel lernen, diesbezüglich.
00:38:33: Das hat einerzeit auch meinen Weg gefunden wie man da introvertiert damit umgeht mit Vermarktung... und verkaufen das dann eher so ein Service anbieten.
00:38:48: die Leute sind dann auch sehr happy das wäre eher weniger sie selbst oder einen Service zu verkaufen sondern viel mehr Hilfe anzubieten.
00:39:00: Da fühle ich mich auch deutlich wohler.
00:39:01: Grundsätzlich mit so einem Gedanken, als eben dieses sich selber verkaufen, verkaufen müssen und Leuten auch vielleicht etwas aufschwätzen müssten oder was sie vielleicht gar nicht bereuchten.
00:39:11: Das ist dann dementsprechend nicht mehr der Fall und genau es glaube ich erstmal anstrengender kann anstreggender sein und braucht vielleicht seine Zeit um zu seiner eigenen Weg dann zu finden wie man damit umgeht ... diese ganzen Netzwerken, Themen und sich verkaufen.
00:39:37: Ja?
00:39:38: Hast du da so ein paar konkretere Tipps noch ohne jetzt irgendwie deine Geheimnisse zu verraten oder... Was du Leute mitgeben kannst die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind?
00:39:49: Genau also diesbezüglich ich pitche sehr wenig.
00:39:54: das heißt Ich bin mit vielen Leuten einfach so im Austausch auf fachlicher Ebene bzw.
00:40:00: zischmännliche Ebene.
00:40:01: Ich bin mit vielen schon seit längerer Zeit immer austauscht und ohne die zu stark zu pushen in ihr, wir müssten jetzt Lass uns sprechen.
00:40:14: ich habe was für dich hier.
00:40:16: Ich bitte dir das an dass Und komme damit deutlich besser klar und ist dann eher so ein zwischendurches Ding wo ich dann Teilweise zurück zu stark zurückhalten bin und eben gar nicht nachfrage wie es läuft und ob sich bedarf haben.
00:40:30: teilweise Auch ich habe vor allem zu Beginn gemacht, viel zu viel gepitscht und zu stark fassiert.
00:40:38: Und das ist so ein Mittelding würde ich sagen.
00:40:43: und was da halt super angenehm ist zum Beispiel LinkedIn mit Leuten einfach schreiben und denen auch Hilfe anzubieten.
00:40:53: Das heißt im einfachen Umfang mit Feedback, mit kurzer Einschätzung oder mit einer Ressource ist relativ gut einfach schnell gemacht, hilft denen weiter und dann ist man auch erstmal gut platziert bei denen.
00:41:13: Also ich fühle mich da digital deutlich wohler in Ruhe etwas ausformulieren zu können, Personen zu schreiben oder wieder ein bisschen abzuwarten mit wie antworte ich der Person am besten?
00:41:27: Das zumindest was da nicht angenehmer ist als jetzt irgendwie live jemanden zu treffen und dort dann vielleicht auch bisschen überfordert zu sein, in einer kurzen Zeit.
00:41:39: Ich denke gerade so das könnte ja vielleicht eine Strategie sein für Leute die jetzt aus dem Studium kommen weil die Diskussion gibt es an letzter Zeit auch immer mehr dass Union keine Jobs mehr finden.
00:41:49: aber das kann ich im Prinzip als Berufseinsteiger eigentlich auch machen.
00:41:52: das heißt also Beziehungsaufbau Netzwerkaufbau und genau durch kleine Tipps und Hilfestellungen zeigen, was ich kann.
00:42:02: Und dann wird sich etwas daraus ergeben oder auch nicht.
00:42:06: aber also die Strategie.
00:42:08: wie gesagt kann ich mir gut vorstellen dass sie auch für Leute die halt ein Berufseinstieg suchen auch ganz hilfreich sein können.
00:42:16: Ja definitiv so oder so auch für Festangestellte weil vielleicht ist ja nochmal Zeitpunkt Doch dann weiter schaden will.
00:42:25: zum anderen Arbeitgeber und Netzwerken ist da sowieso gut.
00:42:30: Und sich so auszutauschen sind auch einfacher denn
00:42:38: je.
00:42:39: Es ist sowieso auch eine gute Strategie, wenn man irgendwie als X-Lieder in einem großen Unternehmen sich platzieren will oder auch sein Team bei letzten Endes.
00:42:48: das hatte ich jetzt auch in der vorherigen Folge oder auch schon in anderen Folgen mit verschiedenen Leuten halt immer wieder so herausgearbeitet.
00:42:56: Wenn ich zeigen kann, wie ich als UX Professional das Problem eines Stakeholder lösen kann dann werden die natürlich viel eher bereit sein mich mit ins Boot zu holen also wenn ich denen die ganze Zeit erzähle was echt falsch machen oder anders machen müssten.
00:43:10: genau dass.
00:43:11: grundsätzlich glaube ich eine sehr gute herangehensweise einfach zu zeigen okay hier und da kann ich dir helfen deine eigenen Ziele zu erreichen.
00:43:23: Grundsätzlich glaube ich das sehr gut.
00:43:26: Auch in gewisser Weise die andere Perspektive von was wir vorher erzählt haben mit you are not your user, nicht nur aus der Nutzersperspektive immer als UX-Personen zu sprechen sondern auch die Perspektiven mal einzunehmen von einem Stakeholder, der vielleicht Zahlen getrieben ist und irgendwelche Zahlen erreichen muss.
00:43:45: Auch das halt als Amidationsbasis verwendet.
00:43:48: verwendet und nicht immer nur, weil man jetzt UX-Person ist.
00:43:50: Immer aus der Userperspektive was erzählen muss.
00:43:53: Ich habe auch ein bisschen gebraucht um das dann besser zu verinnerlichen.
00:43:58: aber genau das ist halt auch superpersonenabhängig.
00:44:01: Dann eine Person mit guten Argumenten die halt Argumente für die Personen sind
00:44:08: mitzunehmen.".
00:44:09: Dieser Podcast wird gesponsert von Horizons The User Experience Leadership Intensive.
00:44:18: Inspire, Lead, Innovate!
00:44:21: Informiere dich auf www.horizons.community über unsere Module und schaue noch heute nach passenden Terminen & Locations.
00:44:32: Das war der erste Teil des Interviews mit Oliver Heigel.
00:44:35: In Teil zwei, der in vierzehn Tagen erscheint unterhalten sich Oliver und Thomas über praxisrelevante Methoden, mit denen introvertierte UX-Professionals wirksam werden können ohne sich selbst zu verbiegen.
00:44:50: Also höre auch dann wieder rein bei Lidrux the User Experience Leadership Circle und lasse uns gerne dein Feedback wissen!